Stimmen von Teilnehmern

Baucamp 2012

Benjamin: Mein bisher bestes Camp! Gut fand ich die geistlichen Impulse, nur fehlte mir beim Singen die Bewegung. In meiner Heimatgemeinde bleibt beim Lobpreis keiner sitzen. Das Steineschlagen war zugegebenermaßen sehr anstrengend, das Einmörteln der Mauer schon angenehmer. Beeindruckt war ich von der Unterbringung, dem guten Essen und dem Rahmenprogramm – und besonders von der Hingabe der Menschen, die in dieser Verbindlichkeit zusammenleben.

19, Elektrotechnikstudent in Skopje, Mazedonien. Engagiert im BALCAN INSTITUTE FOR FAITH AND CULTURE


Guadelupe: Alles ist hier anders: Landschaft, Häuser, Menschen, Essen. Besonders fiel mir die Pünktlichkeit und Verlässlichkeit der Absprachen auf. Ich hatte zwar ungefähre Vorstellungen von Europa, aber das Camp hat mein Bild verändert. Interessant fand ich die Länderabende und den Einblick ins Leben der Menschen hier. Ich fahre mit vielen neuen Ideen nach Hause.

25, Marketingstudent in Oaxaca, Mexiko und Stipendiat von ARMONIA


Melissa und Aylin: Super Organisation! Besonders die Absicherung am Bau war vorbildlich. Die Arbeit war herausfordernd (Melisa hatte Höhenangst, Aylens Arbeitsanleiter sprach kein Englisch – red.), aber mit der Zeit wurden wir ein richtig gutes Team und hatten viel Spaß miteinander. Hier erst wurde uns bewusst, wie wir an Formen und Liedern hängen, wenn es um den Glauben geht – die haben wir hier, wo alles fremd war, vermisst. Eine schöne Erfahrung war das Anteilgeben an der eigenen Kultur, ebenso die Vielfalt der Fähigkeiten, die jeder ins Spiel bringen konnte.
Beide 25, Sozialarbeiterinnen in Cordoba, Argentinien, im Team der Jugendmission von KAIROS


Omri: Ich hätte nie gedacht, mit Menschen aus so vielen Nationen in freundschaftliche Beziehung zu treten. Mit Südamerikanern zum Beispiel hatte ich noch nie zu tun. Den Deutschen ­gegenüber haben wir noch den Holocaust im Hinterkopf, deshalb war es gut, eine ganz andere Seite dieses Landes kennenzulernen. Ich nehme die koscheren Vorschriften, Tagzeitgebete und das Schabbatgebot sehr ernst und frage mich, wie ernst ihr es mit dem Glauben meint, wenn das Mittagsgebet wegen eines Seminartags ausfällt. Andererseits hat mir der Einblick in euer Glaubensleben gezeigt, dass wir mehr Gemeinsamkeiten haben, als mir bewusst war. 
22, Teamkoordinator in Israel, unterstützt Ilan Brunner bei der DISRAELI-Versöhnungsarbeit


Nastiya: Drei Jahre im betreuten Wohnheim von The Harbor in St. Petersburg haben mir viele praktische und spirituelle Lebensgrundlagen vermittelt. Aber erst hier im Camp habe ich verstanden, dass ich als eigenständige Person Verantwortung übernehmen darf und soll und dass Geben reicher macht als Nehmen. Ich kam, um mich beim Bau zu engagieren und habe es sehr genossen, auch wenn die Sprachmauer schwerer zu überwinden war als die Burgmauer. Besonders die Zeiten in der Kapelle waren wunderbar: Wie befreiend, dass Gott uns trotz aller Unterschiedlichkeit vereint!
27, Psychologiestudentin in St. Petersburg, Russland, arbeitet im Team von
THE HARBOR

Ältere Baucamps

Ich hatte viel Spaß bei all den unterschiedlichen Sprachen. Habe großartige Menschen kannengelernt, mir ist als würde ich sie schon ganz lange kennen.
Florin, Rumänien


Ich habe gelernt in einem internationalen Team zu arbeiten und habe neue Freunde gewonnen.
Alexander, Russland


Ich habe hier einen Platz gefunden, an dem ich neu zur Stille, zu Frieden, zu Hoffnung gefunden habe. Ermutigt gehe ich in meinen Alltag zurück.
Karolina, Polen


Baucamp 2001, ich habe gelernt eine neue Perspektive für meine persönlichen Probleme zu finden, ich habe Hoffnung über mich hinaus.
Darius, Rumänien


Ich bin dankbar für die Arbeit mit den Händen. In meiner Familie sind wir alles Mitarbeiter mit dem Kopf. Die Leute hier in der OJC arbeiten mit Kopf, Herz und Hand und haben Freude dabei. Danke für alles Erzählen der Mitarbeiter aus ihrem Leben, von dem Schönen und Schweren und wie sie darin Sinn aufdecken, dass war hilfreich.
Katharina, Tschechien


Eine großartige Zeit. Ich hatte mich weit von meinem Vertrauen zu Gott entfernt. Ich habe hier wieder zurückgefunden, vielen Dank.
Friedemann, Deutschland


Gespräche mit Menschen aus anderen Kulturen haben meinen kleinen deutschen Horizont verändert und erweitert, andere Länder haben Gesichter bekommen.
Falco, Deutschland