Josef

Ein Mann offen zu Gott

 Rudi Böhm

Gerade habe ich ein Männerseminar hinter mir mit ­einer Reihe intensiver Begegnungen mit meinen ­Geschlechtsgenossen verschiedener Altersstufen. In einem Radiointerview wurde unser Team gefragt, warum wir solche Seminare halten. Spontan antwortete ich: In der Hauptsache, um Männer zu einem gemeinsamen Weg zu ermutigen, unsere Berufung zum Mannsein wiederzufinden... Dazu gehört es wesentlich, wieder ein Bild von Mannsein, Ehemannsein und Vatersein vor Augen zu bekommen. Es braucht also konkrete Anschauung. Von König David heißt es, dass Gott sich in ihm einen Mann nach seinem Herzen ­gesucht habe (vgl. 1. Sam 13,14). Gott hat also selbst ­einen Entwurf gemacht, den er in uns verwirklicht ­sehen möchte. Diesem Entwurf mit Hilfe eines Vorbildes wieder auf die Spur zu kommen, darum geht es auch in den nachfolgenden Ausführungen.
 
Nach zwei verlorenen Weltkriegen, in denen viele Väter­ ihr Leben gelassen haben oder aus denen sie stark verunsichert, enttäuscht und vielfach auch innerlich beschädigt zurückgekehrt sind, ist weitgehend nur noch ein Zerrbild von Mannsein übriggeblieben. Der notwendige Wiederaufbau hat den Familien die Väter wiederum entzogen und damit die Kluft zum wahren Mannsein für die nachfolgende Generation weiter vergrößert. Dieser Mangel an Vorbildern hat sich heute zu einem ungeheuren gesellschaftlichen Problem ausgewachsen und scheint, sofern ihm nicht bewusst ­gegengesteuert wird, in eine menschliche Katastrophe zu münden. Unzählige wissen nicht mehr zu sagen, wer sie eigentlich sind, und haben kein inneres Bild davon, was Mannsein ist. Auch mir fehlte lange Zeit ein eindeutig positives Vaterbild. Als Jugendlicher wusste ich lediglich, wie ich nicht sein wollte. Dann war ich verheiratet, hatte eigene Kinder und geriet zwangsläufig in Auseinandersetzungen, die manche Krise mit sich brachten. Diese Grenzerfahrungen veranlassten mich, mich auf eine Suche nach Wegen zu machen, auf denen mein Mannsein nach und nach zur Entfaltung kam. Heute bin ich sehr gerne und sehr bewusst ein Mann, Ehemann und Vater. Ich fühle mich wohl in meiner Haut und mir liegt daran, andere Männer dabei zu begleiten, ebenfalls ihre Identität zu finden.

Josef, der Gehorsame

Ein Bild von Mann-, Ehemann- und Vatersein habe ich in der Gestalt des biblischen Josef, dem liebevollen Gatten der Jungfrau Maria und Ziehvater Jesu gefunden. Er gehört zu den biblischen Gestalten, die mein Denken und Fühlen als Mann in den letzten Jahren wesentlich mitgeprägt haben. Während meiner biblischen Betrachtungen in der Stille habe ich mir schon oft Rat bei ihm eingeholt und freue mich jetzt auf die bevorstehende Weihnachtszeit, in der ich ihm in den Lesungen wieder verstärkt begegnen werde.
 
Äußerlich ist Josef offensichtlich ein gänzlich unspektakulärer, stiller Mann. Alfred Delp nennt ihn den „Mann am Rande, im Schatten. Der Mann der schweigenden Hilfe“ (Schott Messbuch 1, 1984, S. 1695). Josef war kein Held im Sinne unserer Welt. Von ihm wissen wir, dass er sich fürchtete, dass er Angst hatte und sich große Sorgen machte. Das kann ein Trost für uns sein, wenn wir verausgabt, erschöpft und ohne Erfolg ­dastehen und völlig überfordert sind. Seine Schwäche beschämte ihn nicht, darum brauchen auch wir uns unserer Schwäche nicht zu schämen.
Nie werde ich vergessen, wie das Verhalten Josefs am Anfang seiner Berufung mir eine unerwartete Antwort auf eine dauerhafte innere Spannung gab, unter der meine Frau jahrelang zu leiden hatte. Der Schlüssel lag für mich in der Art, wie er gegenüber Maria hinsichtlich eines ihm schwer fasslichen Geschehens reagiert hatte. Im Evangelium heißt es von Jesus: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete – durch das Wirken des Heiligen Geistes. (Mt 1,18) Josef, der noch nichts von all dem verstand, zog es vor, sich in jener rätselhaften Situation zurückzuziehen: er wollte sie nicht bloßstellen und ­beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen. Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist... Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich. (Mt 1,19b-20.24) Diese fünf Worte: „er nahm seine Frau zu sich“ waren mir ein Schlüssel zum Verständnis meiner eigenen Flucht vor Verantwortung. Meine Frau litt im Laufe unserer Ehe immer wieder darunter, dass ich in bestimmten Auseinandersetzungen mit unseren Kindern schwieg bzw. mich nicht eindeutig zu ihr stellte. Mit einem Male standen mir noch viele andere Situationen vor Augen, in ­denen ich meiner Verantwortung ausgewichen war. Im Augenblick der Erinnerung hörte ich ganz deutlich, dass jetzt Gott zu mir redete: Nimm jetzt deine Frau zu dir! Stelle auch du dich entschlossen zu ­deiner Frau und lass sie nicht allein! Es fiel mir wie Schuppen von den Augen, dass meine Kinder einen starken Vater brauchen und diese Stärke wesentlich davon abhängt, ob ich mit ihrer Mutter in einer Einheit lebe. Nach dieser Gebetszeit konnte ich mit meiner Frau offen darüber reden und traf unter den ­Augen Gottes die Entscheidung für ein neues Miteinander. Die Fluchttür war damit ein für allemal verschlossen. Das hat das Fundament unserer langjährigen Ehe noch mehr gefestigt und die Liebe zueinander weiter wachsen und schöner werden lassen.
Josef beharrt nicht versteinert auf seinem Recht. Inmitten aller Schwächen und Armseligkeiten, und manchmal auch nach einem schmerzhaften Versagen, behält er die innere Geschmeidigkeit, die ihm erlaubt, seine eigenen Pläne immer wieder mit den Plänen Gottes zu synchronisieren.

Josef, der wiedergefundene Vater

In Jesu wahrem Menschsein, das „uns in allem gleich“ ist, begegnet uns Josef als Jesu Lehrer und Erzieher. Ihn liebte das Jesuskind als seinen Vater; er war für den Knaben Vorbild, von ihm lernte er Gehorsam, ihm war er in Liebe untertan (vgl. Lk 2,51). Ganz  ­anders, als mein früheres Verhältnis zu meinem Vater! Bereits als Jugendlicher nahm ich mir vor, für meine einstigen Kinder ein ­anderer Vater zu sein. Ich wusste nicht, dass das nicht möglich sein würde, weil der Schmerz, der in mir selbst nicht geheilt ist, zwangsläufig an die Kinder weitergegeben wird, so wie ­bereits der Schmerz meines Vaters an mich übergegangen ist. „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“, sagt ein altes Sprichwort. Wir sind die Frucht unserer Eltern. Wir werden und wir sind zunächst wie sie. Aber darüber hinaus können wir uns entwickeln und unsere eigene Lebensform finden. Dies gelingt jedoch nur dann, wenn wir zuvor ganz dem zugestimmt haben, was unsere Eltern sind. Wenn wir das nicht tun, dann erheben wir uns innerlich über sie und können unser eigenes Leben nicht leben und zur Entfaltung bringen. Solange ich meine Eltern dafür anklage, was mir bei ihnen gefehlt hat und worunter ich durch sie gelitten habe, gibt es für mich keine wirkliche Veränderung. Es ist wichtig, dass wir unseren Eltern zustimmend begegnen und sagen: „Ich nehme dich so wie du bist, weil du mir das Leben geschenkt hast.“ Wir können nicht das Gute von ihnen nehmen und das Schlechte ablehnen. Das Leben ist nur als Ganzes zu bekommen.
 
Mein geistlicher Begleiter sagte zu mir: „Deine ­Geschichte ist deine Rettung! Ohne sie wärst du heute nicht der, der du geworden bist. Sie ist Gottes persönlicher Weg seiner Liebe mit dir. Du würdest Gott nicht so leidenschaftlich suchen, wenn du nicht diese Geschichte gehabt hättest – gerade weil dir vieles oft so schmerzlich bei deinem Vater gefehlt hat. Und jetzt pass auf! Es ist eine Lüge des Teufels, der dir einredet: Dein Vater hat dich nicht geliebt! Denn das würde bedeuten, Gott liebt dich auch nicht! Der Heilige Paulus sagt: Wir haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen die Beherrscher der finsteren Welt. Der ‚Verkläger’ redet dir ein: „Dein Vater ist eine Schande, für die du dich schämen musst!“ Wenn du in diesen Tonfall einstimmst, verklagst du damit auch Christus: „Du hast nicht genug auf mich aufgepasst oder hast nicht genug für mich gesorgt.“ Aber das ­alles sind Lügen! Um einen teuren Preis seid ihr er­kauft worden. Macht euch nicht zu Sklaven von Menschen! (Vgl. 1. Kor 6,20; 7,23) Jeder Tropfen Blut, den Jesus für dich vergossen hat, schreit in dein Herz hinein: Rudi, ich liebe dich!... Du versuchst, ­alles besonders gut und genau zu machen. Oder du überlegst zehnmal, bevor du etwas Neues wagst. In allem suchst du letzte Sicherheit. Aber Gott sucht dich besonders als schwachen, unsicheren, verletzten und stolzen Rudi, damit du ihm Gelegenheit gibst, Seine Kraft in deiner Schwachheit zur Vollkommenheit gelangen zu lassen! Bemühe dich deshalb, auch die Menschlichkeit deines Vaters mehr in den Blick zu bekommen und bete für ihn.“
 
Es gibt ein Bild von Josef mit dem Jesusknaben, (s. Seite 116), das mich in meiner Sehnsucht nach dem guten Vater abgeholt hat. Ich dachte: Wenn Jesus diesen Mann als seinen Vater liebte und er für ihn Vorbild war, dann kann er es auch für mich sein. Über viele Wochen betrachtete ich die ausdrucksstarke Holzskulptur während meiner täglichen Gebetszeit und begann ein lebhaftes Gespräch mit Josef. Dabei schlüpfte ich in die Figur des Knaben: Ich spürte die starke Hand Josefs, die er zärtlich um meine Schulter legte. Die Zugewandtheit, mit der er meinen Erzählungen folgte, löste meine Zunge; ich spürte und ­genoss es; jedes Wort nimmt er auf und ganz ernst. Sein Interesse ist echt und er nimmt mich mit auf seinen Weg, auf dem ich ihm vertrauensvoll und selbstverständlich folge. Diese vertraute Gemeinschaft von Vater und Sohn ist in vollem Gange. „Dein Stecken und Stab trösten mich...“ Da ist keinerlei Hemmung und Furchtsamkeit mehr. Die Augen beider suchen und begegnen sich. Er ist der Hirte meiner Seele, die im Miteinander nachgenährt und gestillt wird...
Und dann beginne ich wieder das  innere Gespräch mit meinem leiblichen Vater. Nachdem ich Josef begegnet bin, kann ich verstehen, was auch meinem Vater gefehlt hat. Meine Gefühle für ihn sind voller Wertschätzung, weil ich ihn jetzt verstehe. Er ist ein Mensch, der fühlt wie ich, aber wahrscheinlich für sich noch keinen Weg fand zu erleben, was ich gerade an der Seite Josefs erlebt habe.
 
Heute kann ich sagen: In dem Maß wie ich lernte, meinen Vater als Menschen zu sehen und damit auch zu schätzen, wuchs meine Liebe für ihn und für mich selbst. Gleichzeitig vertiefte sich meine Liebe zu meinen Kindern. So entkam ich im Laufe der Zeit dem herabziehenden Sog von Beurteilen und Anklagen. Anerkennung und Dankbarkeit erzeugen Frieden und Freude, die ich hoffe, als neue Mitgift an meine Kinder weiterzugeben.

Josef, der sein Kind freigibt

Nach der Überlieferung der alten Kirche ist Josef «der Widerschein des Vaters», das heißt jener, den Gott als irdischen Vater für seinen Sohn Jesus auserwählt hat. In diesem Sinne stellt er die Aufgabe des Vaters in der Familie wieder her. An ihm können wir erkennen, was es Schönes und Großes ist um alle Männer und Väter der Erde. Vor meinen Augen steht Josef als der Beschützer wie auch als der Gehorsame, stark und sanft zugleich. Josef ist der absolut treue, der andere neben sich wachsen lässt, weder unterdrückt noch verlässt.
 
Als unsere älteste Tochter plötzlich andere Wege ging, als ich sie mir als ihr Vater vorgestellt hatte, war ich anfangs sehr verzweifelt. Ich verstand die Welt nicht mehr und war davon überzeugt, dass das nicht Gottes Wille sein kann. In dieser Krise kamen mir Maria und Josef in den Sinn, als sie auf ihrer Pilgerreise nach Jerusalem ihren 12-jährigen Jesus verloren hatten. Jesus bleibt ohne Wissen seiner Eltern im Tempel. „Kind, warum hast du uns das angetan?“ fragt Maria später.
Was tun, wenn Kinder aus den Grenzen des Elternhauses hinausdrängen? Schmerzlich erfahren wir, dass unser Kind nicht unser Besitz ist. Wie weit ist die Ablösungsaktion dem heranwachsenden Kind zuzubilligen? Was machen wir mit unseren elterlichen Ängsten und Befürchtungen?
 
In einer Auslegung zum Evangelium schreibt der katholische Theologe Karl Rahner: „Die Spannung, auf die wir da stoßen, war von keiner Seite durch eine Sünde bedingt und trotzdem nicht weniger echter Konflikt. Wir sollten nicht so harmlos sein und denken, dass es wirkliche Spannungen dann nicht geben könne, wenn jede beteiligte Partei recht habe. Es war Gottes Wille, dass Maria und Josef verlangten, dass Jesus mit ihnen heimgehe, und es war sein Wille, dass Jesus im Tempel zurückbleibe. Er hat das eine oder das andere nicht etwa bloß geduldet. Bei dieser Spannung liegt das Prinzip wesentlich ... in der ­unumschränkten Freiheit Gottes. Keine Instanz dieser Welt vermag hier angemessen zu entscheiden. Es kann solche Spannungen geben, und sie sollten mit gläubiger Demut und Selbstlosigkeit von den in der Welt Beteiligten ausgetragen werden – wie hier bei Jesus, Maria und Josef.“
Josef, wie bist du damit umgegangen? Beim Betrachten dieser Episode kam mir eine sehr überraschende Antwort: Woher willst du eigentlich wissen, dass ­deine Tochter einen falschen Weg geht? Wer sagt dir das? Warst du in deiner Jugend nicht ebenso überzeugt, dass du mit deinen Entscheidungen richtig liegst und hast darunter gelitten, dass dein Vater so wenig Verständnis zeigte? Darum, gib deiner Tochter, was du dir selber von deinem Vater gewünscht hättest. Verhalte dich ihr gegenüber ganz einfach; zeige ihr, dass du sie liebst, wie sie ist und nimm sie an mit ihren Änderungen. Zeig ihr, dass du keine Ansprüche an sie hast, nicht einmal, dass sie dich lieben solle.
 
Ich stellte das Bild meiner Tochter unter mein Josefsbild in meiner Gebetsecke und sagte ihr aus inner­stem Herzen: „Kind, bist du glücklich auf dem Weg auf dem du gehst? Dann bin ich froh. Du sollst glücklich bleiben. Gott segne dich. Willst du wissen, wie es mir geht? Auch ich bin glücklich auf dem Weg, auf dem ich gehe. Unsere Wege sind sehr verschieden und dennoch geht Gott mit einem jedem von uns beiden. Vielleicht verbindet uns wenigstens das. Das ist das Geheimnis Gottes, dass er mit jedem Menschen seinen ganz eigenen Weg geht. Ich möchte dir gerne sagen, dass ich dich liebe, so wie du bist. Verzeih mir, dass ich dein Leben mit meinen unbewussten und unausgesprochenen Erwartungen oft beschwert habe. Du sollst frei davon sein. Ich nehme sie zurück.“
Wenn ich meiner Tochter nachsehe, empfinde ich zwar immer noch den Schmerz der Trennung, aber durch das Loslassen hat der Friede Gottes in meinem Herzen Einzug gehalten. Er macht mich fähig, geduldig auf sie zu warten.
 
Von Josef kennen wir kein einziges Wort und dennoch erkennen wir seinen Charakter und seine ­Tugenden im Leben Jesu wie in einem Spiegel. Von Josef lerne ich, dass ein aufmerksames und bereites Hören auf das Wort Gottes die Voraussetzung dafür ist, seinen Willen für unser Leben herauszufinden. Beim Betrachten der Evangeliumstexte schimmert Josefs starke Persönlichkeit immer wieder durch. Er weiß Probleme anzupacken, schwierige Situationen zu meistern und Aufgaben, die ihm anvertraut werden, mit Verantwortung und Initiative zu übernehmen. Seine Hingabe an Gott, sein Zuhause-Sein in der Heiligen Schrift haben ihn hellhörig werden ­lassen für die Anregungen des Heiligen Geistes und er entdeckt in jeder Situation seines Lebens die gottgemäße Antwort. Behütend, schützend und erleuchtet erfüllt er die ihm anvertrauten Aufgaben. Hören, Aufnehmen, Gehorchen, Handeln verschmelzen wie selbstverständlich in diesem Gerechten, der geschult und bewährt war im Kampf in den großen und kleinen Dingen des Alltags. So war es sicher kein Zufall, dass Gott ausgerechnet ihn zum Mitwisser göttlicher Geheimnisse erwählt hat.
Im Ablauf und in den Ereignissen von Josefs Leben lässt sich beispielhaft nachvollziehen, wie Gottes Plan sich im Leben eines Menschen schrittweise enthüllt. Was oberflächlich betrachtet wie zufällig dasteht und von uns häufig einfach so hingenommen wird, besitzt seinen hohen Wert in der Wegweisung für jeden von uns. Hier zeigt sich, dass Gott uns als einmalige, ­unwiederholbare Menschen liebt. Er hat einen jeden bei seinem Namen gerufen wie der gute Hirt, der die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen ruft (Joh 10,3).

Von

  • Rudolf M. J. Böhm

    Sozialpädagoge, gehört mit seiner Frau Renate zur OJC-Auspflanzung in Greifswald, wo er u.a. als Seelsorger aktiv ist.

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