LIEBE

Wenn wir uns nicht mehr haben und uns sehnen,
dann ist’s, als hätten wir uns endlich ganz.
Doch wenn wir eins im andern uns geborgen wähnen,
verdunkelt sich die Lust, verblasst der Glanz.


Die Ferne ist es nicht und nicht die Nähe.
Ach, immer lebt das Innigste allein.
Lass uns, wie gut es auch, wie schlimm es um uns stehe,
lass uns barmherzig zueinander sein!


Manfred Hausmann

Jahre des Lebens, Neukirchen 1974

Von

  • Manfred G.A. Hausmann

    1898-1986, Dichter, Laien­prediger, gehörte zur Künstler­kolonie Worps­wede. Er verarbeitete in seinen Werken die ambivalenten Erfahrungen seiner Generation von Krieg und Schuld. „Was mir Weihnachten bedeutet“ erschien 1973 in: Nacht der Nächte.

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