Sieben Gaben gegen die Angst

Wie Gott uns ausrüstet

Wir leben in einer Zeit, in der Fakten keine Gültigkeit mehr zu haben scheinen. Ein ideologischer Mainstream widersetzt sich immer offensichtlicher einer auf der Wahrheit gründenden Weltsicht. Die Feinde Gottes „werfen alles auf den Scheiterhaufen ihrer Ideologie, was das menschliche Leben trägt: die Würde der Person, die Zweigeschlechtlichkeit, die sittlichen Gebote der Sexualität, die Ehe, die Familie, das Lebensrecht.“1

Energischer Widerstand

Ein Angriffsziel sind Christen, die noch den Mut haben, sich zur Wahrheit in Christus zu bekennen. Es wird versucht, ihnen den Boden unter den Füßen zu entziehen, indem man den Begriff der Toleranz neu definiert. Toleranz heißt jetzt, dass keine Position einen Wahrheitsanspruch erheben darf. Weder Tatsachen noch eine vernünftige Auseinandersetzung mit einer ganzheitlichen Sinnbestimmung des menschlichen Daseins sind erwünscht. Das Falsche wird solange wiedergekäut, bis es der öffentlichen Meinung als das Wahre erscheint. Auch Glaubenswahrheiten sollen Mehrheitsentscheidungen unterworfen werden. Dem widerspricht ein aus fröhlichem Gottvertrauen kommendes Wort des Dichters Matthias Claudius (1740-1815): „Die Wahrheit richtet sich nicht nach uns, sondern wir müssen uns nach ihr richten.“ Wenn es keine Wahrheit mehr geben darf, macht auch die Treue zu Christus keinen Sinn.

Als Christen sind wir herausgefordert, in das Dickicht willkürlicher Lebensentwürfe Schneisen zu schlagen auf Christus hin. Das erfordert manchmal energischen Widerstand gegen die Verhöhnung unserer Glaubensüberzeugungen. Wir wehren uns nicht als subjektiv gekränkte Menschen, sondern als dankbare Freunde Jesu. Es geht nicht um „unsere Rechte“, sondern um die Rechte ­Gottes, deren Wahrung er uns Christen anvertraut hat. Das tun wir, indem wir ihnen Geltung verschaffen. Gott hat uns die Freiheit gegeben, die Geschichte mitzugestalten. Die ersten Genera­tionen von Christen zeugen eindrucksvoll von ihrer Kraft als selbstbewusster, aktiver Minderheit. Im Diognetbrief aus dem 3. Jahrhundert heißt es: „Was im Leib die Seele ist, das sind in der Welt die Christen. (...) Auf einen so wichtigen Posten hat Gott sie gestellt, dem sich zu entziehen ihnen nicht erlaubt ist.“ Deshalb sind zur Zeit der Urkirche die Christen überall präsent. Sie „nehmen am wirtschaftlichen und sozialen Leben teil, sie sind in den Alltag verwoben und leben wie jedermann. In diesem Miteinander des gemeinsamen Lebens bereiten sich die Bekehrungen vor.“2

… statt Menschenfurcht

Wegen der ständigen Diffamierung der Kirche fürchten sich viele Christen in unserem Land zunehmend vor einem entschlossenen Bekenntnis und daraus folgend, gesellschaftlicher Isolation. Aus der Neigung der Anpassungswilligen zum Schweigen und der Engagierten zum Reden entsteht eine Schweigespirale. Im ersten Fall nimmt die soziale Wirkkraft der Überzeugungen ab, weil man sich einer entschlossen vorgetragenen Meinung anpasst. Doch Kleinmut und das ängstliche Streben nach ungestörtem Wohlbefinden ver­tragen sich schlecht mit wahrer Liebe. „Wenn du Gott dienen willst, so musst du dich um niemanden kümmern.“ Diese Anweisung des Schweizer Seelsorgers Nikolaus von der Flüe vor 700 Jahren ist bis heute die Richtschnur, an die sich der Gott suchende Mensch halten muss, wenn er nicht in Menschenfurcht stecken bleiben will. „Fürchtet euch nicht!“ Viele Male hören wir diesen Zuspruch in den Evangelien aus dem Munde Jesu. Auch in seiner Aussendungsrede formuliert Jesus das gegenüber den Aposteln: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann (Mt 10, 26-33). Vor den Menschen sollen wir uns weder fürchten noch Angst haben. Vor Gott müssen wir uns fürchten – allerdings nicht aus Angst, dazu später mehr.

„Wenn es um Gott geht, sind keine Kompromisse möglich. Und dies muss in unserem persönlichen Leben beginnen, durch Gebet und Anbetung. Ein Christ, der nicht betet, der Gott keinen Platz durch Stille und Anbetung zu geben weiß, der wird sterben!“, so bringt es Robert Kardinal Sarah freimütig auf den Punkt3. Christus hat 30 Jahre in Stille gelebt. Während seines öffentlichen Wirkens hat er sich in die Wüste zurückgezogen, um mit dem Vater zu sprechen und Ihm zuzuhören. Die Welt bedarf der Menschen, die in die Wüste aufbrechen, denn Gott spricht in der Stille. „Am ­Beginn dieses neuen Jahrtausends sind die Stillen genau jene Menschen, die der Gesellschaft am meisten nützen.“4

Dies wird verständlicher, wenn wir unseren Blick zurück an den Anfang der Kirche lenken. Jesus hat seinen Aposteln einen Tröster versprochen, der bis ans Ende bei ihnen bleiben werde (vgl. Lk 24, 49). Unmittelbar nach der Auferstehung Jesu herrschte bei den Aposteln Unklarheit, Schwäche und Mutlosigkeit, und doch sollten sie hinausziehen, um den Auftrag zu erfüllen: Gehet hin in alle Welt und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Auf diesen stärkenden Geist sollten sie warten, und er befiehlt ihnen ausdrücklich, Jerusalem nicht zu verlassen, sondern die Verheißung des Vaters abzuwarten (Apg 1,4). Jesus sagt ihnen nicht, wann und wie die Ankunft des Geistes sein wird, aber die Jünger beteten neun Tage, bis der Heilige Geist sie erfüllte und verwandelte. Das Programm von Pfingsten heißt: Erst beten und dann freimütig reden. Die „Synodalen der ersten Bischofskonferenz“ machten nichts anderes, als um den Heiligen Geist zu beten und zu warten. Sie schrieben keine Pastoralpläne, sie diskutierten keine theologischen Fragen, sie bereiteten keine zeitgemäße und ansprechende Pfingstpredigt vor. Als dann der Geist kommt, gibt es kein Zögern und Abwägen mehr. Das Gebet und der Heilige Geist bewirken, dass das Wort und Beispiel der Jünger bei der Volksmenge ankommt und Tausende sich der jungen Gemeinde anschließen. Haben Sie schon einmal neun Tage hintereinander in der Stille um den Geist Gottes gebetet?

Sieben Gaben für alle

Wie sehr brauchen wir diesen Geist, der uns in dem gewaltigen Durcheinander unserer Zeit zu­rüstet und alltagsrelevante Antworten ins Herz gibt. Bereits im Alten Testament ist beim Propheten Jesaja 11,1-3 von sieben Gaben die Rede, die befähigen, unsere natürlichen Möglichkeiten zu überschreiten und helfen, sittlich zu handeln, damit unser Leben glückt. Nach traditioneller Meinung werden sie unterschiedslos allen Menschen gewährt: Der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis, der Frömmigkeit und der Gottesfurcht5. Diese Gaben fallen uns nicht automatisch zu, sondern wachsen in der Stille. „Die Stille ist schwierig, aber sie befähigt den Menschen, sich von Gott führen zu lassen. Die Stille ist wichtiger als jedes andere menschliche Werk. Denn in ihr drückt sich Gott aus.“6 Nur im Hören auf Ihn bilden sich in uns ein klares Beurteilungsvermögen (Weisheit); gewinnen wir ein Verstehen warum und wozu was wichtig ist (Einsicht); eröffnet sich uns der göttliche Blickwinkel auf die konkrete ­Situation, in der wir stehen (Rat); bekommen wir Mut zu widersprechen und uns einzumischen, und die Kraft, wachsendem Druck und Schwierigkeiten standzuhalten (Stärke); nur so finden wir in allen Dingen Hinweise, dass Gott alles in allem ist (Erkenntnis). Nicht zuletzt geht es darum, sein Herz beständig für das Geschenk der Liebe des Vaters zu öffnen (Frömmigkeit) und wieder ein Gespür für die Größe Gottes (Ehrfurcht) zu bekommen.

Diese sieben Gaben können uns heute noch den Blick für die wichtigen Fragen des Lebens aus der göttlichen Perspektive öffnen. Und sie sind miteinander verknüpft: Wer die erste Gabe hat, braucht die zweite; die zweite wiederum führt zur dritten usw.

Die Gabe der Weisheit meint nicht irgendein spezielles, mehr oder weniger wichtiges Wissen. Vielmehr befähigt sie mich, zu sehen, was in den Augen Gottes in meinem Leben wirklich wichtig ist. Gottes Weisheit hilft mir, die richtigen Prioritäten zu setzen; zu erkennen, was etwas wert ist. In der Fülle unseres Wissens haben wir vielfach die Orientierung verloren. Im Licht der Weisheit geht uns auf, welche Bedeutung Glaube, Berufung und unsere Freundschaft mit Gott hat. Paulus spricht von dieser Weisheit: Wir verkünden … aber nicht die Weisheit dieser Welt oder der Machthaber dieser Welt, sondern ... was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, was keinem Menschen in den Sinn gekommen ist: das Große, das Gott denen bereitet hat, die ihn lieben. Denn uns hat es Gott enthüllt durch den Geist (1Kor 2,6ff).

Die Gabe der Einsicht lässt uns verstehen, warum und wozu etwas wichtig ist und welche Zusammenhänge es zwischen einzelnen Glaubenswahrheiten gibt. Wir können nicht nur wissen, dass Gott Mensch geworden ist, sondern verstehen, warum er diesen Weg der Erlösung gewählt hat; nicht nur wissen, dass wir durch die Taufe Kinder Gottes werden, sondern verstehen, welch einzigartige intime Beziehung wir dadurch zu Gott haben; nicht nur wissen, dass Gott unser Schöpfer ist, sondern verstehen, wie radikal abhängig wir von Gott sind. Der Blick aus der Perspektive Gottes lässt plötzlich Zusammenhänge aufscheinen, die unserem bloß menschlichen Nachdenken über Gott unzugänglich wären.

Die Gabe des Rates meint nicht den Rat eines Seelsorgers, sondern dass wir in der Stille des ­Gebetes im Lichte Gottes mit uns selbst zurate ­gehen. Die Gabe des Rates weitet unseren Horizont, damit wir in einem Entscheidungsprozess nicht nur aus subjektiver Perspektive auf eine Situation blicken, sondern Anteil bekommen am göttlichen Blick auf diese konkrete Situation. Der Mensch beratschlagt nicht mehr alleine, sondern öffnet sich für den „Rat Gottes“, um in einer herausfordernden Situation richtig entscheiden zu können. Nach dieser „übernatürlichen Beratschlagung“ erkennt er überraschend neue Möglichkeiten.

Die Gabe der Stärke muss die Gabe des Rates ergänzen. Zum Erkennen des Guten gehört auch die entsprechende Tat. Selbst wenn wir wissen, was der Wille Gottes von uns fordert, fehlt uns oft die Kraft zum Tun. Die Gabe der Stärke meint eine übernatürliche Kraft, Schwierigkeiten standzuhalten. Das gilt heute besonders beim Eintreten für die Wahrheit in einer säkularen Welt, die dem praktizierten Glauben Unverständnis, Widerstand und Ablehnung entgegenbringt. Im Ringen um das Gute bzw. im Kampf gegen das Böse werden unausweichlich Opfer und Verzicht von uns verlangt. Nur im Vertrauen auf die Allmacht Gottes erscheint ein weiteres Standhalten sinnvoll. Ich vermag alles in dem, der mich stärkt (Phil 4,13). Der im 4. Jahrhundert lebende Bischof Ambrosius, der jahrelang gegen die Irrlehre des Arianismus ankämpfte, wusste wovon er sprach, wenn er feststellte: „Der Heilige Geist weiß nichts von einem weichlichen Zögern.“

Die Gabe der Erkenntnis erlaubt uns, die Welt so zu sehen, wie Gott sie sieht, und zu erkennen, welche Bedeutung die Dinge aus Gottes Sicht haben. Vieles, was uns sinnlos und unverständlich erscheint, kann im Lichte Gottes betrachtet einen tiefen Sinn gewinnen. Wahre Erkenntnis bekommen wir, wo wir inmitten unlösbarer Probleme auf seine göttliche Allmacht und liebende Vorsehung vertrauen. Meine Großmutter pflegte an dieser Stelle stets zu sagen: „Gott weiß!“. Ich habe daraus gelernt: Gottes Wissen fließt mir zu, wenn ich mich in allen Lebenslagen auf ihn verweisen lasse. Wie relativ unsere Beurteilungen der Dinge und Ereignisse des Lebens sind, veranschaulicht die kleine Geschichte von einem Koch, der ein Kalb tötete und die Eingeweide in den Hof warf, wo Hunde herumlagen. Die Hunde fraßen sie und sagten: „Er ist ein tüchtiger Koch.“ Einige Tage später schälte er Erbsen und Zwiebeln; wieder warf er die Abfälle in den Hof. Die Hunde stürzten sich darauf, rümpften aber bald die Schnauze und stellten fest: „Er ist ein schlechter Koch.“ ­Dieser kümmerte sich aber nicht um ihr Urteil, sondern sagte: „Meinem Herrn muss das Essen schmecken, nicht den Hunden. Hauptsache, mein Herr ist mit mir zufrieden.“7

Die Gabe der Frömmigkeit lässt uns Gott als unseren Vater erkennen und weitet unseren Blick auf unsere Mitmenschen als Brüder und Schwestern, da auch sie Kinder des einen Vaters sind. Jeder Mensch wird von Gott geliebt. Aus der bleibenden Verbundenheit mit Christus bekommen wir ein liebendes Herz. Jesus spricht sehr klar über dieses neue Herz: Wer der Erste sein möchte, der soll der Diener aller sein. Ein strahlendes Beispiel dafür ist Mutter Theresa von Kalkutta, die sich aus tiefer Liebe zu Gott für die Armen einsetzte. Ihre Gabe der Frömmigkeit weckte in ihr eine maximale Großherzigkeit, wo Glaube und Liebe unbedingt zusammengehörten, so wie Jesus es gemeint hat, als er sagte: Ich war hungrig, ich war nackt, ich war krank, ich war ein Fremdling, … Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr für mich getan (s. Mt 25,34-40).

 Die Gabe der Gottesfurcht, die die Heilige Schrift als den Anfang der wahren Weisheit (Psalm 111,10) bezeichnet, fällt mit dem Glauben an Gott zusammen, mit der heiligen Achtung vor seiner Hoheit über das Leben und die Welt. Ohne Gottesfurcht zu leben, bedeutet, sich an Gottes Stelle zu setzen, sich als Herr über Gut und Böse, über Leben und Tod zu fühlen.

Hier bin ich wieder am Ausgangspunkt meiner Ausführungen: Die Menschen haben Gott weitgehend aus ihrem Leben verdrängt und hoffen, dass totale Freiheit ihr persönliches Glück gewähr­leistet. Aber ohne Gott zimmert sich der Mensch seine eigene Hölle auf Erden. Hinter der Forderung nach Genuss ohne Grenzen steckt ein tiefes Gefühl, wie es ein erfahrener Seelsorger bestätigt: „Je mehr die Gottesfurcht zurückgeht, desto mehr wächst die Angst!“

Seine Majestät und wir

Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit. Heilvolle Einsicht gibt sie allen, die sie üben (Psalm 111, 10). Hier müssen wir kritisch zurückfragen: Wie kann Gottesfurcht eine Gabe des Heiligen Geistes sein, wenn doch im Johannesbrief steht: Die Liebe kennt keine Furcht. Die vollkommene Liebe schließt die Furcht aus (1Joh 4,17). Wie lässt sich dieser Widerspruch zwischen Liebe und Furcht verstehen?

Der Kirchenvater Thomas von Aquin (1225-1274) löst in seinem Hauptwerk Summa theologiae diesen scheinbaren Widerspruch mit einem kurzen Satz auf: „Jede Furcht ergibt sich aus Liebe; denn wer fürchtet, fürchtet nur das Gegenteil von dem, was er liebt.“ Furcht ist kein Widerspruch zur Liebe, sie ist im Gegenteil nur dem möglich, der aufrichtig liebt; denn die Liebe fürchtet sich, vom ­Geliebten getrennt zu werden. Jeder, der aufrichtig liebt, wird – solange er diese Liebe wieder verlieren kann – von Furcht begleitet. Nicht von knechtischer Furcht vor Strafe, sondern von der Furcht, den Geliebten zu betrüben, ihm zu missfallen, ­seine Liebe zu verletzen. Je größer die Liebe, desto kleiner die Furcht vor Strafe. Je größer die Liebe, desto größer das Bewusstsein für die unendliche Würde Gottes, für den Unterschied zwischen ­seiner Majestät und unserer Unzulänglichkeit, und desto größer die Furcht (vor uns selbst!), die Liebe Gottes von unserer Seite aus zu verletzen. Damit schließt sich der Kreis der Gaben des Heiligen Geistes: Erst das Gespür für die Größe Gottes schenkt uns den objektiven Maßstab für das, was wirklich wichtig ist in unserem Leben.

Ein bekanntes Wort von George Orwell mag uns zu denken geben: „In einer Zeit universeller Täuschung ist das Aussprechen der Wahrheit ein ­revolutionärer Akt.“8 Doch der Glaubende lässt sich nicht erschrecken, da er weiß, dass das Böse und das Irrationale nicht das letzte Wort haben, sondern Jesus Christus, der Herr der Welt. Er, das Mensch gewordene Wort Gottes, liebt uns so sehr, dass er sich selbst geopfert hat und am Kreuz für unser Heil gestorben ist. Je mehr wir mit dieser Liebe zu Gott vertraut werden, desto furchtloser werden wir: „Was könnte gerechter, sinnvoller, natürlicher und für den Menschen passender sein, als das Gute zu lieben? Und was ist annähernd so gut wie Gott? Mehr noch: Gibt es ein anderes wahres Gut außer Gott?“ (Robert Kardinal Sarah).

 

Anmerkungen:

  1. Gabriele Kuby, Christliche Prinzipien des politischen Kampfes, S.53
  2. A. Hamman, Die ersten Christen, Stuttgart 1985, S. 72
  3. Robert Kardinal Sarah, Predigt am 13.8.2017 in der Kathedrale Saint Laurent sur Sèvres/Vendée
  4. aus: Robert Kardinal Sarah, „Kraft der Stille“, S. 56
  5. Weil die Gabe der Gottesfurcht doppelt erwähnt wird, fügen zwei ­alte Übersetzungen (Septuaginta, Vulgata) die Gabe der Frömmigkeit hinzu und erhalten damit die klassische Anzahl von sieben.
  6. aus: Robert Kardinal Sarah, „Kraft der Stille“, S. 25
  7. vgl. Johannes Paul I., Ihr ergebener Albino Luciani, München 1978, S. 17.
  8. gefunden bei: Werner Münch, Freiheit ohne Gott, S. 123

Von

  • Rudolf M. J. Böhm

    Sozialpädagoge, gehört mit seiner Frau Renate zur OJC-Auspflanzung in Greifswald, wo er u.a. als Seelsorger aktiv ist.

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