was bLEIBt - Ein Heft über Leiblichkeit

Aus dem Editorial: „Eines der Grundmissverständnisse im Blick auf den Leib liegt in unserem Anspruch, den eigenen Leib als „Besitz“ zu betrachten. Damit aber negieren wir unsere Empfänglichkeit in doppelter Hinsicht: Als Geschöpfe Gottes wurden wir im Leib unserer Mutter empfangen. Wir sind also Empfangene, Gabe. Zugleich sind wir auch Empfangende, denn wir haben einen Leib empfangen, er ist uns eigen. Eignen aber heißt nicht besitzen! Sobald wir den Leib zum Besitz erklären, machen wir ihn zum ­Objekt und uns selbst zum Besitzer, der über ihn verfügt (z. B. „Mein Bauch gehört mir!“). Das spaltet unser Selbstverständnis und es spaltet die leibliche Ganzheit, die zum Menschsein dazu­gehört.”

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