Quellentext

AT

1. Mose 17, 1

[139] Als nun Abram neunundneunzig Jahre alt war, erschien ihm der HERR und sprach zu ihm: Ich bin der allmächtige Gott; wandle vor mir und sei ganz (hebr. tāmim: vollkommen einwandfrei, vollständig – ganz).

Psalm 37, 23

[25] Von dem HERRN kommt es, wenn eines Mannes Schritte fest werden, und er hat Gefallen an seinem Wege.

Psalm 23

[24] Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führt mich zum frischen Wasser. Er erquickt meine Seele. Er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.

Psalm 119, 105

[25] Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.

Sprüche 4, 18

[23] Der Gerechten Pfad glänzt wie das Licht am Morgen, das immer heller leuchtet bis zum vollen Tag.

Sprüche 18, 21

[23] Tod und Leben liegen in der Macht der Sprache. (Ü: Martin Buber)

Jesaja 61, 10

[45] Ich freue mich im HERRN, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir die Kleider des Heils angezogen und mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet, wie einen Bräutigam mit priesterlichem Kopfschmuck geziert und wie eine Braut, die in ihrem Geschmeide prangt.

Jesaja 62, 5

[35] Denn wie ein junger Mann eine Jungfrau freit, so wird dich dein Erbauer freien, und wie sich ein Bräutigam freut über die Braut, so wird sich dein Gott über dich freuen.

Maleachi 3, 24

[31] Der soll das Herz der Väter bekehren zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu ihren Vätern, auf dass ich nicht komme und das Erdreich mit dem Bann schlage.

NT

Markus 1, 15

[129] Die Zeit ist erfüllt und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!

Matthäus 6, 33

[88] Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Sucht an erster Stelle das Reich, wo Gott herrscht und durch Gott alles stimmt. Der Rest wird euch zufallen (Ü: Hans Urs von Balthasar)

Matthäus 7, 26

[37] Wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute.

Matthäus 10, 16ff

[32] Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben. Hütet euch aber vor den Menschen; denn sie werden euch den Gerichten überantworten…Wenn sie euch nun überantworten werden, so sorgt nicht, wie oder was ihr reden sollt; denn es soll euch zu der Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt. Denn nicht ihr seid es, die da reden, sondern eures Vaters Geist ist es, der durch euch redet. Darum fürchtet euch nicht

Matthäus 23, 8

[107] Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister; ihr aber seid alle Brüder.

Matthäus 23, 11

[37] Der Größte unter euch soll euer Diener sein.

Johannes 1, 1ff

[9] Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.

Johannes 8, 32

[29] Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.

Johannes 13, 35

[38] [133] Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.

Apostelgeschichte 15, 36-41

[93] Nach einigen Tagen sprach Paulus zu Barnabas: Lass uns wieder aufbrechen und nach unsern Brüdern sehen in allen Städten, in denen wir das Wort des Herrn verkündigt haben, wie es um sie steht. Barnabas aber wollte, dass sie auch Johannes mit dem Beinamen Markus mitnähmen. Paulus aber hielt es nicht für richtig, jemanden mitzunehmen, der sie in Pamphylien verlassen hatte und nicht mit ihnen ans Werk gegangen war. Und sie kamen scharf aneinander, so dass sie sich trennten. Barnabas nahm Markus mit sich und fuhr nach Zypern. Paulus aber wählte Silas und zog fort, von den Brüdern der Gnade Gottes befohlen. Er zog aber durch Syrien und Zilizien und stärkte die Gemeinden.

Römer 1, 16

[28] Ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben, die Juden zuerst und ebenso die Griechen.

Römer 8, 15

[21] Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater!

Römer 12, 1

[89] Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.

Römer 12, 2

[23] [30] Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.

1. Korinther 3, 11

[125] Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.

1. Korinther 7, 7

[80] Ich wollte zwar lieber, alle Menschen wären, wie ich bin [=ledig], aber jeder hat seine eigene Gabe von Gott, der eine so, der andere so.

1. Korinther 14, 33

[2] Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern ein Gott des Friedens.

2. Korinther 1, 24

[132] Nicht dass wir Herren wären über euren Glauben, sondern wir sind Gehilfen eurer Freude; denn ihr steht im Glauben.

2. Korinther 3, 17

[30] Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.

2. Korinther 10, 3-5

[32] Denn obwohl wir im Fleisch leben, kämpfen wir doch nicht auf fleischliche Weise. Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. Wir zerstören damit Gedanken und alles Hohe, das sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes, und nehmen gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus.

2. Korinther 11, 2

[35] Denn ich eifere um euch mit göttlichem Eifer; denn ich habe euch verlobt mit einem einzigen Mann, damit ich Christus eine reine Jungfrau zuführte.

Galater 5, 1

[11] Zur Freiheit hat Christus uns befreit.

Galater 6, 2

[127] Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.

Epheser 2, 22

[122] Und in ihm werdet auch ihr mit aufgebaut zu einer Behausung Gottes im Geist. (Ü: Elberfelder)

Epheser 6, 16-17

[32] Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen, und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.

1. Johannes 1, 7

[38] Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde.

1. Petrus 2, 4-5

[122] Zu ihm kommt als zu dem lebendigen Stein, der von den Menschen verworfen ist, aber bei Gott auserwählt und kostbar. Und auch ihr als lebendige Steine erbaut euch zum geistlichen Hause und zur heiligen Priesterschaft, zu opfern geistliche Opfer, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus.

Hebräer 4, 12

[29] Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.

Hebräer 5, 14

[23] Feste Speise aber ist für die Vollkommenen, die durch den Gebrauch geübte Sinne haben und Gutes und Böses unterscheiden können.

Hebräer 13, 16

[34] Gutes zu tun und mit andern zu teilen vergesst nicht; denn solche Opfer gefallen Gott.

Offenbarung 2, 4

[35] Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt.

Personenzitate

Dietrich Bonhoeffer

[4] Die Restauration der Kirche kommt gewiss aus einer Art neuen Mönchtums, das mit dem alten nur die Kompromisslosigkeit eines Lebens nach der Bergpredigt  in der Nachfolge Christi gemeinsam hat. Ich glaube, es ist an der Zeit, hierfür die Menschen zu sammeln. (B. in einem Brief an seinen Bruder Karl-Friedrich aus London am 14.1.1935)

[29] Nicht im Möglichen schweben, das Wirkliche tapfer ergreifen. (Stationen auf dem Weg zur Freiheit: Tat. In: Widerstand und Ergebung, München 1951, S. 184)

[37] Nur der Glaubende ist gehorsam, und nur der Gehorsame glaubt. (Nachfolge, München 1985, S. 35)

[123] In seiner geschöpflichen Freiheit wird mir der Andere Grund zur Freude, während er mir als Aufgabe nur Mühe und Not ist. Gott will nicht, dass wir einander nach unserem Bild formen. In seiner Freiheit von mir hat Gott den Andern zu seinem Ebenbild gemacht. (Gemeinsames Leben, München 1979, S. 79)

[132] Es wird darum gut sein, wenn jeder Einzelne auch einen bestimmten Auftrag für die Gemeinschaft erhält, damit er in Stunden des Zweifels weiß, daß auch er nicht unnütz und unbrauchbar ist. (Gemeinsames Leben, München 1979, S. 80)

Romano Guardini

[120] Das ist der Gastfreundschaft tiefster Sinn, dass wir einander Rast geben auf dem Weg nach dem ewigen Zuhause. (Quelle unbekannt)

Søren Kierkegaard

[141] Wir sind verlorener, als wir zugeben wollen, und tiefer erlöst, als wir zu hoffen wagen.

Jochen Klepper

[60] Er weckt mich alle Morgen, er weckt mir selbst das Ohr. Gott hält sich nicht verborgen, führt mir den Tag empor (Morgenlied, EG 452)

Charles de Foucauld

[73] Ohne Menschen, die sich aus Liebe zu Jesus für andere aufopfern, ohne sich dabei zu bedauern, ohne solche Menschen kommt der Segen Gottes nicht in die Welt. Wo aber aus Liebe um andere gerungen und für andere gelitten wird, dort wachsen Hoffnung und Zukunft für viele.

Gertrud von Le Fort

[37] (Demut ist) der wahre und angemessene Wert des Menschen vor Gott.

Gerhard Lohfink

[120] Ausführungen über den Tisch (in: Die letzten Tage Jesu, Stuttgart 2004, S.110ff)

Martin Luther

[103] Wir sind Gerechte und Sünder zugleich. Lat: Simul iustus et peccator. Luther bezieht sich hier auf Augustinus (Bekenntnisse).

Friedrich Nietzsche

[140] Ich fürchte, wir werden Gott nicht los, weil wir an die Grammatik glauben. (Die Vernunft in der Philosophie, 5)

Réne Padilla

[25] Gott gibt uns keine Landkarte, aber er reicht uns seine Hand. (Mündlich)

Eugen Rosenstock-Huessy

[Präambel 4] Frieden heißt Sieg über den bloßen Zufall. Frieden ist der Rhythmus einer Gemeinschaft, die noch nicht am Ende ist, die noch für ihre wahre Zukunft aufgeschlossen ist. 

[94] Die Grundkräfte der Geschichte sind Hoffnung beim Jungen, Glaube beim Alten und Liebe zwischen beiden.

Paul Schütz

[126] Eher zerbersten Felsen, als dass sich Menschenherzen einander öffnen, die sich einmal gegeneinander verschlossen haben. Und doch geschieht dieses Wunder. Plötzlich gewinnt ein Wort an Kraft, einen Menschen und sein Leben in eine ganz neue Richtung zu bewegen. (Evangelium)

[136] Der Nächste steht uns in Wahrheit nicht im Wege, sondern er steht am Rand des Abgrunds als Schutzengel, der uns hindert, aus den Realitäten des Lebens in die Illusion zu treiben. (Warum ich noch ein Christ bin, Augsburg 1996, S. 79)

Heinrich Spaemann

[22] Was wir im Auge haben, das prägt uns. Da hinein werden wir verwandelt. Wir kommen, wohin wir schauen. (zitiert nach: Josef Maureder SJ: Wir kommen, wohin wir schauen, Innsbruck 2005, S. 9)

Heinrich Spaemann

[31] Eine Avantgarde der Beherzten. (Er ist dein Licht, Freiburg 1992, S. 210)

Fulbert Steffensky:

[136] Fürchte Dich nicht vor einem Streit, denn er bringt die Wahrheit an den Tag. Indem Du streitest, hältst Du die Menschen für wahrheitsfähig. (Wo der Glaube wohnen kann, Stuttgart 1989, S.121)

Jean Vanier:

[68] Um Zukunftspläne zu schmieden, muss eine Gemeinschaft ihre Vergangenheit gut verarbeitet haben und einen Sinn für die eigene Tradition entwickeln. (Gemeinschaft, Salzburg 1983, S. 86)

EKD Texte 88

[132] Vgl. Verbindlich leben. Kommunitäten und geistliche Gemeinschaften in der Evangelischen Kirche, EKD-Texte 88. Hannover 2007, S 17-19

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