Metanomik - Quellenlehre jenseits der Denkgesetze

Dominik Klenk: Metanomik - Quellenlehre jenseits der Denkgesetze

Eugen Rosenstock-Huessys Wegbereitung vom ich-einsamen Denken der neuzeitlichen Philosophie zur gelebten Sprachvernunft

„Das Denken muss sühnen, was es der Sprache angetan hat, in dem es sich selber empfangen lernt, aus aktiv passiv wird.” (Eugen Rosenstock-Huessy)
Dr. Dominik Klenk stellt den dialogischen Denkansatz Rosenstock-Huessys vor uns setzt ihn in Gegensatz zum neuzeitlichen wissenschaftlichen Denken.
Aus dem ersten Kapitel des Buches: „Wie also sind wir zu denken und zu sprechen gewohnt und wie kommen wir zur 'Vernunft'? Bleibt es beim Höhenflug der sich selbst bewussten Denker im ich-einsamen Kämmerlein ihrer Denkwirklichkeit oder kommt es zum Austausch mit dem Anderen, zur Konfrontation mit den An-Sprüchen, die mir im Leben widerfahren und damit zu dem grundlegend neuen Selbstverständnis, dass nur der Mensch mit dem Menschen Mensch sein und menschlich handeln kann? Eugen Rosenstock-Huessy ist neben Martin Buber und Franz Rosenzweig und einigen wenigen anderen Sprachdenkern aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einer derjenigen, der am nachhaltigsten auf die Einseitigkeit der 'reinen Denker' und der ich-einsamen Vernunft hingewiesen und sich denkerisch den massiven Konsequenzen aus den Katastrophen der beiden Weltkriege abgerungen hat.”

Von

  • Dominik Klenk

    Journalist und Medienpädagoge; Leiter und Prior der OJC von 2002-2012; seitdem Leiter des fontis' Verlags (ehemals Brunnen Verlag), Basel

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