Liebe Freunde!

Liebe Freunde!

Wer bin ich, und wenn ja, wie viele?, fragt Richard David Precht in seinem gleichnamigen Bestseller. Die meisten von uns kennen dieses Gefühl, zwischen alle Stühle zu fallen, diese postmoderne Anwandlung der Leere und Unverbundenheit. Ein Glück, dass das nicht das letzte Wort über unser Leben ist! Was den Einzelnen und die Gemeinschaft belebt und neue Perspektiven auf die Zukunft eröffnet, haben wir mit unseren Gästen am diesjährigen Tag der Offensive am 2. Juni und in den anschließenden Studientagen beackert. Eine Blütenlese aus den Diskussionsrunden, Impulsen und Predigten findet ihr in diesem OJC insight.
Ferner gibt es nebst einem aktuellen Erlebnisbericht vom Erfahrungsfeld “Wege zum Leben” sowie zwei coolen Tipps für heiße Sommertage aus unserer Bücherwerkstatt zwei Fernsehbeiträge mit Ute und Frank Paul, in denen sie von ihrem Leben und Dienst in Argentinien berichten.

Jeppe Rasmussen

Mit der ganzen OJC-Gemeinschaft grüßt Euch herzlich,

Jeppe Rasmussen

Das Kabinett Jesu wird aufgestellt - [Audio]

Macht, Wohlstand, hohes Ansehen und durchschlagende Erfolge verspricht jeder Politiker sich und seiner Gefolgschaft. Jesu Regierungserklärung kommt ohne derlei blumigen Versprechen aus, ja sogar ganz ohne die großen und kleinen Manipulationen der Mächtigen, mit denen sie den Apparat aufrechterhalten. In einer Predigt über die Aussendung der Jünger (Lukas 10,1-12 & 17-20) schildert Peter Zimmerling, evang. Theologe in Leipzig, das Herrschaftskonzept Jesu, das Regierungsprogramm im Reich Gottes und was die Nachfolger, die sich in Ämter rufen lassen, erwartet.

Die Predigt hören »

Ungeschoren kommt keiner davon - [Bericht]

Ungeschoren kommt keiner davon

Von dieser Einsicht berichteten mehrere Gäste beim diesjährigen Tag der Offensive (TdO) am 2. Juni in Reichelsheim:

  • Christine und Christian Schneider erzählten von ihrem Leben in den Slums von Manila. Dort öffneten sie neun Jahre lang ihre Familie für Not leidende Kinder und Jugendliche und schufen inmitten von Dreck, Drogen und Dauerbeschallung einen Hoffnungsort, der vielen Straßenkindern Mut zum Ausbruch aus dem Teufelskreis gemacht hat.

  • Von anderen „Orten der Hoffnung“ in Kassel, Bremen und Karlsruhe berichteten Stefanie Wolf, Fabian Backhaus und Mark Reichmann in einer anregenden Fragerunde. Sie experimentieren alle mit kommunitären Lebensformen und engagieren sich in sozialen Milieus, die selten im Blickfeld von Kirche und Gemeinde stehen.

In die Reviere der Wölfe - [Audio]

Wer prägt hier eigentlich wen? Sind wir, die Kirche, noch eine prägende Kraft, die Gottes Heilshandeln in den Wirrnissen der Geschichte sichtbar werden lässt und Gesellschaften, Völker und Kulturen verwandelt und bereichert – oder nur das fromme, korrektive Nebenprodukt gesellschaftlicher Bewegungen? Klaus Sperr (OJC) entfaltet in einem kraftvollen Impuls, was uns und unserem Zeugnis vom Evangelium den Nachdruck verleiht, mit dem wir die Botschaft des Lammes in die Reviere der Wölfe tragen können.

Der Live-Mitschnitt zum Selberhören »

GemEINSAMkeit - [Erschienen]

Viele Menschen kennen die Isolation: Keiner, der mir zuhört. Letztlich ist das zerstörerisch. Andererseits kann Einsamsein den Raum öffnen für die Begegnung mit Gott und Mitmensch. Als Beziehungswesen sind wir zur VerANTWORTung berufen, zum Anteil- und Weitergeben. Mit neuen Einsichten und in neuer Aufmachung umkreist die jüngste Ausgabe des Brennpunkt Seelsorge das große Thema Gem(Einsam)keit »

Vom Schloss in den Slum - [Video]

ERF-Bericht über OJC-Ehepaar Ute und Frank Paul. Vor 20 Jahren bereiteten sie sich auf Schloss Reichenberg auf das große Abenteuer ihres Lebens vor: Gemeinsam brachen sie zu den Armen am anderen Ende der Welt auf, um im Horizont des Reiches Gottes vor Ort Christen zu unterstützen und von ihrem Glauben zu lernen. So zogen sie 1990 mit zwei kleinen Kindern nach Argentinien. Einheimische OJC-Freunde luden sie ein, bei einer Gemeindeaufbauarbeit in einem Slum bei Buenos Aires mitzuleben. Und dort ticken die Uhren anders als in Deutschland.
Zum ERF-Bericht: Vom Schloss in den Slum »

Compass, Compassion & Comrades - [Audio]

… verwandeln die Schauplätze des Lebens in Orte der Hoffnung, weil sie der „kontaktreichen Beziehungsarmut“ unserer Tage etwas entgegensetzen. Dominik Klenk stellte in seinem Impuls vom TdO-Nachmittag klar: Wo Menschen sich verbinden, wo Orientierung gesucht, Mitgefühl geübt und Gefährtenschaft gelebt werden, dort entstehen Circles of Hope. Hoffnungsorte, die nicht nur die Gefährten selbst verändern, sondern weit über christliche Kreise hinausstrahlen, die Gesellschaft prägen und lebendig gestalten.

Compass, Compassion & Comrades »

Lieber Bruder Benedikt! - [Erscheint demnächst]

Lieber Bruder Benedikt!

In der Herausgeberschaft von Dominik Klenk erscheint – rechtzeitig zum Papstbesuch in Erfurt – ein „evangelischer Brief an den Papst“ (Knaur Verlag). Prominente deutsche Protestanten melden sich zu Wort und reden Klartext. Achtzehn Herzschlagthemen zwischen Luther und Benedikt, zwischen evangelisch und katholisch, zwischen Kirche und Gesellschaft, zwischen Herkunft und Zukunft setzen eine herausfordernde Agenda jenseits von hoher Kirchendiplomatie und frömmelndem Gepolter. Bischöfe, Politiker, Wissenschaftler und Publizisten wenden sich mit einer klaren Botschaft an den Bruder in Rom:

Vom Neid befreit - [Erscheint demnächst]

Vom Neid befreit

Neid ist stark. Und Neid lässt uns schwach werden. Wir werden blass, manchmal gelb vor Neid – auf jeden Fall geht er mächtig unter die Haut. Niemand ist ganz frei davon und jeder hat schon den Neid anderer gespürt. Was er mit uns macht und was wir ihm entgegensetzen können, berichten die Autoren in Interviews und Lebenszeugnissen, Kurzgeschichten und seelsorgerlichen Betrachtungen. Vom Neid befreit – das neue Buches aus der OJC-Werkstatt (Brunnen Verlag).

Leidenschaftlich helfen: Begleiten statt erobern - [Video]

Leidenschaftlich helfen: Begleiten statt erobern

Lange haben christliche Missionare ihre Kultur und Lebensform unreflektiert und oft genug bevormundend den Kulturen, in denen sie Gast waren, aufgedrängt und – im gleichen Zuge – die Kultur der Einheimischen abgewertet. Im zweiten ERF-Bericht erzählen Ute und Frank Paul von ihrem Leben unter Toba-qom-Indianern im nordargentinischen Chaco von 1995 bis 2008. In ihrem Dienst unter den Einheimischen suchten sie vor allem, die Stärken der indianischen Kultur zu entdecken, ihre Lebensräume zu fördern und Mitarbeiter der eigenständigen Toba-qom-Kirchen zu sein. Das Leben mit und Lernen von den Indianern, ihrem Glauben und ihrer Gemeindearbeit hat das Missionsverständnis des Ehepaares geprägt: begleiten statt erobern.
Zum ERF-Video: Leidenschaftlich helfen »

Von der Schulbank ins Verlies - [Bericht]

Von der Schulbank ins Verlies

20 quirlige Viertklässler zweieinhalb Stunden lang von der abenteuerlichen Freundschaft mit Gott erzählt und begeistert! Dieses Kunststück gelang Ute Paul und ihrem Team auf dem religionspädagogischen Erfahrungsfeld „Wege zum Leben“. Wie sie das fertigbrachten und warum die Schüler ab ins Verlies mussten, davon berichtete unser Regionalblatt Odenwälder Echo »