Starke Bande der Freundschaft knüpfen

22. Oktober 2012 // Weihnachtsaktion 2012 – Das Band der Freundschaft halten immer zwei. Sie ist keine Fessel, die man dem anderen um den Hals schlingt oder ihm als Rettungsring hinwirft. Das zeichnet wahre Freundschaft aus: sie beruht auf Verbundenheit statt Abhängigkeit und lebt von gegenseitiger Wertschätzung.

Seit vielen Jahren erleben wir eine solche Freundschaft mit unseren weltweiten Projektpartnern: Während wir sie mit unseren Möglichkeiten stärken, ihr Potential im Reich Gottes unter den Menschen zu entfalten, werden wir von ihrem Glauben und Einsatz angesteckt. Ihre Not hilft uns, unsere eigene Not in einem anderen Licht zu sehen. Sie helfen uns in ein größeres Gottvertrauen hineinzuwachsen.

Immer wieder erreichen uns Hoffnungsgeschichten aus dem Kongo, aus Lateinamerika, Russland und anderen Orten. Wir staunen über die unerschöpflichen Möglichkeiten Gottes, in das Leben von Menschen und Völkern hineinzuwirken. Wieder möchten wir Ihnen Anteil geben an dem Schatz, der uns allen daraus erwächst.

In der Weih-Nacht leuchtet das Geheimnis von Freundschaft besonders hell auf: Gott selbst sucht die Freundschaft seiner Menschengeschöpfe. Er tritt uns in Christus auf Augenhöhe entgegen, um uns zu beschenken mit einem Leben in Freiheit, Würde und in Fülle für jeden Menschen! Schenken um der Freundschaft willen: das ist gelebtes Evangelium! Seien Sie herzlich eingeladen, das Band auch in dieser Weihnachtszeit mit Ihren und unseren Gaben weiter und fester zu knüpfen.

 
In der Weihnachtaktion 2012 haben wir mehrere Projekte ausgewählt, die wir Ihnen dieses Jahr empfehlen wollen:

 
Alle Projekte der neuen Weihnachtsaktion (und alle weiteren) finden Sie unter Weltweit und im pdf-Flyer.

Dass unsere Partnerschaften und Projekte Spuren hinterlassen, zeigen folgende Rückmeldungen unserer Projektpartner:

Oaxaca, Mexiko

Über 50 Stipendiaten des Armonia Indigenous Mexican Scholar (AIMS) leben in Wohngemeinschaften in der Provinzhauptstadt Oaxaca und in Mexiko Stadt. Sie bereiten sich auf den Schulabschluss vor, studieren oder machen eine Ausbildung. Dank der OJC-Weihnachtsaktion konnten wir mehrere qualifizierende Lehrgänge anbieten und gemeinsam mit älteren Stipendiaten in „community centers“ ein umfassendes Programm zur Lernunterstützung für Slumkinder durchführen.
Saúl und Pilar Cruz, Mexiko Stadt

Skopje, Mazedonien

Unser Balkan Institute for Faith and Culture (BIFC) setzt von Mazedonien aus Impulse für die Relevanz des Evangeliums in der Gesellschaft. Zwölf Wissenschaftler aus Oxford standen 2011 bei seiner Gründung Pate. Wir konnten bereits zu mehreren Konferenzen einladen, u.a. über „Theologie des Lebens“ und „Finde deine Stimme“. Besondere Resonanz rief unser Lehrgang in der Ivanov School of Leaders hervor, die vom mazedonischen Präsidenten gegründet wurde. Wir freuen uns über solch dynamische Verbreitung des Evangeliums. Die Verbundenheit mit der OJC und Eure Unterstützung sind uns eine große Freude.
Nada & Kosta Milkov, Skopje

Nord-Kivu, DR Kongo

Die Anti-AIDS-Kampagne STAYS (Straight Talk Among Youth in Schools) hilft Mädchen und Jungen, ihre Fragen über Sexualität und HIV zu stellen und mit ihren Lehrern ins Gespräch zu kommen. Auch ihr Verhalten hat sich verändert: In Schulen mit STAYS ist die Zahl der Teen-Schwangerschaften stark zurückgegangen. HIV-infizierte Schüler werden nicht mehr ausgegrenzt. Das Programm ist so gefragt, dass wir mit dem Angebot nicht nachkommen, weil unsere Mittel für Reisen, Materialien und Schulungen bereits erschöpft sind. Für eure Unterstützung danken wir herzlich!
Albert K. Baliesima, Kinshasa

Die OJC fördert Partner und Projekte

auf fünf Kontinenten. Alle Maßnahmen gründen auf persönlicher Verbundenheit mit Mitarbeitern der jeweiligen Werke und auf detaillierter Kenntnis der Einzelprojekte. Wir begleiten die Projekte mit Gebet, finanzieller Förderung und durch freundschaftliche Begegnung und Austausch. Gegenwärtig fördern wir u.a. ONESIMO in Manila, Disraelis in Israel, Café Stoffwechsel in Dresden, Micha-Initiative in Deutschland, Toba-Qom Indianer im argentinischen Chaco. Zweckgebundene Spenden führen wir dem Einzelprojekt zu. Gehen für ein Projekt mehr Spenden ein, als Mittel benötigt werden, kommt der Rest dem Feuerwehrfonds zugute.

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Oaxaca, Mexiko

Skopje, Mazedonien

Nord-Kivu, DR Kongo

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