Salzkorn 2-2015 ist lieferbar

30. April 2015 // Der/die/das Fremde erleben wir zunächst mal als Bedrohung. Aber spätestens angesichts steigender Flüchtlingszahlen müssen wir uns fragen, ob wir es dabei belassen wollen.

Im aktuellen Salzkorn fragen wir, was "fremd" bedeutet und wie wir damit umgehen können. Wir haben uns von Andrea Friedrich, die mit ihrer Familie 15 Jahre in der Türkei gelebt hat, erzählen lassen und auch unseren Freund Sergej Jelnikov aus Moskau zu der verschlechterten Beziehung zwischen Deutschland und Russland befragt. Unsere FSJler Martin und Corona berichten von den ersten Erfahrungen im Internationalen Cafe, das seit Februar einmal wöchentlich geöffnet hat. Eine theologische Sicht auf das Fremdsein bekommen wir von dem Theologen Theo Sundermeier. Ute Paul lotet mit dem von ihm entwickelten Stufenmodell im Erfahrungsfeld die pädagogischen Möglichkeiten für die Ausbildung interkultureller Kompetenz aus. Frank Paul lädt ein, die Geschichte von der "Verwirrung der Sprachen" gegen den Strich der verwirrten Auslegungstradition zu lesen. Besonders spannend sind die Ausführungen von Irisz Sipos zu dem "Gesetzesfenster", das seit Dezember die Michaelskapelle schmückt. Und das ist noch nicht alles!

Salzkorn 2-2015 "Anders"