Salt in the City

18. März 2010 // Das Großfamilientreffen der OJC vom 5.-7. März 2010 stand unter dem Motto „Gemeinschaftlich leben in der Postmoderne”

 
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Wie können wir als Christen in unserem täglichen Umfeld sowohl untereinander verbunden, als auch mit Leuchtkraft leben?

Diese Frage stellten sich die Teilnehmer des vierten „Großfamilientreffens“ in Reichelsheim Anfang März. Beim intensiven Nachdenken, in Kleingruppenarbeit, beim Feiern, beim Essen, beim Gottesdienst, erlebten aktuelle und ehemalige OJCler, welche Kraft und Ermutigung vom Bindeglied „Gemeinschaft“ ausgeht.
 

In Ralph Pechmanns Vortrag am Freitag Nachmittag ging es gleich zur Sache: „Gemeinschaftlich leben in der Postmoderne“, der den geistlig-gesellschaftlichen Kontext verdeutlichte, in dem wir heute leben und uns ins Fragen brachte, inwiefern das gemeinschaftliche Leben als Christen (am Wohn- und Wirkungsort jedes einzelnen und in Reichelsheim/Greifswald) Leuchtkraft und Würzmittel für die (individualisierenden) Entwicklungen zu bieten hat.
 

Zuvor lernten wir uns in einer spielerischen Vorstellungsrunde gegenseitig auch von dieser Seite kennen, z.B. „Das ist....., und sie leuchtet am hellsten, wenn sie Gäste hat und sie würzt am besten, wenn nicht alle einer Meinung sind.”
 

„Welche Entwicklungen gibt es in der OJC“ war das Thema, bevor wir zur gemütlichen Plauderzeit noch im „JIG“ saßen.
 

Die vielen Gespräche während der und zwischen den Programmteilen, aber besonders an den Tischen, waren von großem Wert. Zum Frühstück in die verschiedenen OJC-Familien verteilt, wurde Begegnung gut möglich.
 

Berührt wurden wir von der Aktualität der Botschaft aus Jeremia 29 „Suchet der Stadt Bestes“, die uns Angela Ludwig auslegte und nahebrachte.

„Nehmt die Lage ernst!“ fordert der Prophet die deportierten Volksgenossen in Babylonien auf, „tut das Nächstliegende“, „Nehmt eine neue Haltung gegenüber denen ein, die um euch herum sind!“. „Gott denkt nicht an Zerstörung, sondern an Zukunft und Heil!“. Die Situation der Juden in Babylonien klarer vor Augen, schauten wir uns etwas genauer unsere eigene Lage an: Weiß ich, welches meine Salzkörner und wer meine Verbündeten sind?

Weiß ich mich von Gott an den Platz gestellt, an dem ich bin?
 

Von besonderer Leuchtkraft bewiesen sich die vier Lebensberichte am Samstag Nachmittag von vier Ehemaligen. Geprägt von großer Ehrlichkeit und Tiefe, aber auch Dynamik und Aufbruch nahmen sie die Zuhörer mit in ihre jeweilige Geschichte.
 

Die feierliche Sonntagsbegrüßung war da gerade die angemessene Antwort: Das Leben und die Gaben feiern, darunter die besondere des anbrechenden Ruhetages. Singen, Tanzen, Lachen, Hören, Beten.
 

Am Sonntag steckten wir die Pflöcke unserer Zelte noch weiter und nahmen mit vielen anderen Besuchern am monatlich statt findenden Familiengottesdienst im Heinz-Schwarzkopf-Saal teil: Beherzt – sehen. Da ging der geheilte Blinde auf seinem Rückweg vom Teich doch glatt über Tisch und Stuhl vor lauter Begeisterung! Für Klein und Groß eine Augenweide wie Matthias Casties die Geschichte vom Blindgeborenen und seiner Begegnung mit Jesus pantomimisch darstellte. Da hatte die Botschaft von Klaus Sperr eine gut vorbereitete Haftfläche.
 

Zu Gast war auch Carolin Meyer, für deren Projekt zur Kontrolle von Mangelernährung in Uganda in diesem Jahr in den OJC Gottesdiensten die Kollekte gesammelt wird.
 

Dankbar und gestärkt nahmen wir Abschied.

Teilnehmer des Großfamlientreffens während der Ehemaligenberichte am Samstag Nachmittag.

Stichworte: Tagung Kommunität