Im Kampf bestehen

Die ungewöhnlichen Waffen des Nehemia

Pfarrerin Astrid Eichler arbeitet in der Gefängnisseelsorge und ­gehört zur Gemeinschaft „Chemin Neuf“ in Berlin-Mitte. Vorher lebte und arbeitete sie 16 Jahre als Pfarrerin in Buchholz (in der Prignitz, Brandenburg). In ihrer Predigt am Himmelfahrtstag gibt sie Handreichung zur geistlichen Kampfführung und zeigt, was wir von Nehemia lernen können.

Heute ist Himmelfahrt. Heute feiern wir, daß ­Jesus zum Vater gegangen und der Kampf zu Ende ist. Der Sieger steht fest: ­Jesus Christus herrscht als König. Das ­ist die Wahrheit – und doch lautet die Überschrift für diese Predigt ­­„Die ungewöhnlichen Waffen des Nehemia“.

Wenn es um Waffen geht, setzt das voraus, daß es einen Kampf gibt, daß wir in einem Kampf ­stehen. Ich vermute, daß viele von uns schon erfahren haben, daß das Leben als Christ in unserer Zeit kein Spaziergang ist. Und wenn wir uns die Kirchengeschichte ehrlich anschauen, merken wir, daß es nie anders war. Auch wenn wir die ­Bibel studieren, geht es immer darum, daß Nachfolge Stehvermögen ko­stet.

Wie schätzen Sie Ihr Stehvermögen ein? Ich meine nicht im Gottesdienst für einige Lieder, sondern „draußen“, wo einem der Zeitgeist um die Ohren weht, sich der A­theismus immer mehr ausbreitet, die Werte verfallen. Wie steht es mitten im Alltag, am Arbeitsplatz mit unserem Bekenntnis: Jesus Christus herrscht als König!?

Ich lade Sie zu einem kleinen ­Exkurs in das biblische Buch Nehemia ein. Dieses Buch ist für mich in den letzten Jahren sehr aktuell geworden. Es gibt uns eindrücklichen Einblick in die Wirklichkeit dieses Kampfes und der Waffen, die der Feinde gebraucht und die, die wir brauchen, um bestehen zu können.

Nehemia und seine Zeit

Die Blütezeit Israels ist lange vorbei. Die Zeiten Davids, ungefähr 1000 v. Chr., gelten als „die guten alten Zeiten“. Inzwischen sind die Weltmächte Assyrien und Babylon über Israel hinweggefegt. Der Tempel ist zerstört, das Reich zerschlagen, die Bevölkerung ins Exil ­geführt. Alles liegt danieder. Dann kommt die nächste Weltmacht – Persien – und erlaubt dem Volk ­Israel zurückzukehren – die Wende! Eine Wende löst Enthusiasmus und Euphorie aus, man hat Schwung und große Pläne. Aber nach der ­Euphorie kommt die Ernüchterung. Es gibt keine schnellen Erfolge, sondern Un­einigkeit, Rückschläge, Ermüdung, Resignation. Kommt uns das bekannt vor? Das jedenfalls ist die Situation von Nehemia.

Nehemia lebt fernab von seinem Volk, es geht ihm gut. Als Mundschenk dient er am persischen Königshof, ist also weder Pastor noch Priester noch in einem anderen kirchlichen Dienst. Aus dieser gesicherten Position läßt er sich heraus­rufen in die Politik. Darum ist das Buch „Nehemia“ vor allem ein Handbuch für Leute, die ­ihren Auftrag als Christen in der gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzung unserer Zeit ernst nehmen und dafür Handreichung brauchen. Denn Jesus Christus läßt seine Herrschaft nicht auf Kirche und christliche Werke einschränken, sondern ist König über die ganze Welt.

Nehemia also hört von der Not seines Volkes in Judäa; er weint, fastet und betet. Er hört, daß die Stadt Jerusalem ohne Mauer ist, das heißt ohne Schutz, ohne Identität. Denn dafür steht ­eine Stadtmauer.

Ist es nicht ein hochaktuelles gesellschaft­liches Problem, daß so viele Menschen in unserem Land ohne Schutz sind, weil ihre Identität zerstört ist, weil sie gar nicht wissen, wer sie sind, wozu sie gerufen sind als Mensch, als Mann, als Frau? Eine zerstörte Identität macht den Menschen zu einem Spielball des Teufels. Dem Zeitgeist zu widersprechen und um Identität zu ­ringen, bedeutet Kampf. Nehemia nimmt diese Not auf sein Herz und die Betroffenheit, die er empfindet, empfängt er als einen Ruf von Gott, seinen Landsleuten zu helfen und die Stadt­mauern wieder aufzubauen.

Die Feinde

Die ersten Kapitel des Buches erzählen davon, wie Nehemia vorgeht, wie aus dem Beter ein Täter wird. Das ist auch ein spannendes Thema für eine Predigt. Wir wollen uns jedoch einem anderen Aspekt seiner Geschichte zuwenden, der von Anfang an unübersehbar ist: Nehemia empfängt einen Auftrag von Gott, nimmt diesen Ruf an und sofort sind die Feinde auf dem Plan. Er ist überhaupt noch nicht an Ort und Stelle, da heißt es schon: Als das hörten Sanballat, der Horoniter und Tobija, der amonitische Knecht, verdroß es sie sehr, daß einer gekommen war, der für die Israeliten Gutes suchte. (Kap. 2,10)

Menschen, die den Ruf Gottes empfangen und annehmen, bringen anderen Verdruß. Zum Beispiel Sanballat, dem Statthalter von Samaria, zu dessen Provinz Judäa gehörte. Ein Wiederaufbau der Hauptstadt Jerusalem würde ein Erstarken dieses Landesteiles mit sich bringen und war deshalb für Sanballat eine große Bedrohung.

Tobija, „der amonitische Knecht“, war Statthalter der ostjordanischen Nachbarprovinz ­Judäas. Der fühlte sich natürlich auch davon bedroht, daß jetzt jemand kommt, um die Identität Israels und Jerusalems wiederherzustellen.

Die Vorgeschichte

Die ersten Waffen dieser Feinde sind Spott und Verdächtigungen (Kap. 2, 19). Die Leute, die im Auftrag Gottes kommen, werden lächerlich ­gemacht. Das ist eine einfache, aber wirksame Methode. Vielleicht ist uns das auch schon passiert: „Was, du bist Christ? So einer von vor­gestern, weißt du noch nicht – die Zeit ist doch weitergegangen?!“

Spott, Verdächtigungen und dann eine Verschwörung, „um zu verwirren und zu entmutigen“ (Kap. 4,1) Immer geht es dem Feind darum, das Volk Gottes zu verwirren und zu ent­mutigen.

Im fünften Kapitel hat Nehemia gerade einen großen „innerkirchlichen“ Krach bewältigt und vielleicht gedacht: „Wie gut, das habe ich hinter mir.“ Aber – da war keine Zeit zum Ausruhen, es kam noch schlimmer. Das müssen wir uns merken: Wenn wir einen Kampf bestanden haben, ist das nicht die Zeit, sich zurückzulehnen und zu sagen: „Herr, hast du gesehen, wie gut wir sind?“ Sondern gerade dann müssen wir wachsam sein und mit erneuten und heftigeren Angriffen rechnen.

Wir schauen jetzt ins 6. Kapitel. Dort werden uns drei Versuche der Feinde beschrieben, um Nehemia doch noch zu Fall zu bringen. Denn das Werk Gottes schreitet voran. Und was ärgert den Feind mehr, als wenn das Werk Gottes mitten in Zerfall, im Identitätsverlust, mitten im Durch­einander voranschreitet. Da geht es Schlag um Schlag, sie geben nicht auf.

Verführerische Ablenkung

Da sandten Sanballat und Geschem zu mir und ließen mir sagen: Komm und laß uns in Kefirim, im Tal Ono zusammenkommen. (Kap. 6, 2)

Eine nette Einladung, ein Freundschaftsan­gebot? Nein, ein Ablenkungsversuch!­

Ich aber, Nehemia, sandte Boten zu ihnen und ließ ihnen sagen: Ich habe ein großes Werk auszurichten. Ich kann nicht hinabkommen. Es könnte das Werk liegenbleiben, wenn ich die Hand abtäte und zu euch hinabkäme. (Kap. 6, 3)

Nehemias Reaktion ist eindeutig, denn er hat ein Bewußtsein dafür, daß er da nicht nur ein paar Steine zusammenklei­stert, sondern daß das, was er tut, ein überaus großes Werk ist. Das hilft ihm, klare Prioritäten zu setzen. Und das wiederum macht ihn unantastbar für die Angriffe der Feinde. Er läßt sich nicht verführen, überall ­mitreden und mitmischen zu müssen, sondern kann sich auf das beschränken, was jetzt seine Priorität ist.

Die Waffe des Feindes ist, uns durch kleine Metzeleien abzulenken, am liebsten durch theologische Streitigkeiten. Aber dafür haben wir keine Zeit! Das ist ein Verbrechen an der Zeit, die Gott uns gibt. Nehemias Waffe ist, daß er klare Prioritäten hat und sich durch nichts und niemanden von seinem von Gott gegebenen Auftrag ablenken läßt.

Im Auftrag des Königs

Kennen Sie die Geschichte von den drei Männern, die Steine klopfen? Der erste guckt mißmutig vor sich hin. Und als er gefragt wird, was er da macht, sagt er freudlos: „Na, das siehst du doch, ich klopfe Steine.“ Der zweite guckt schon ein bißchen freudiger und sagt: „Ich haue Steine für eine Säule.“ Der dritte pfeift fröhlich ein Liedchen beim Steineklopfen und antwortet stolz: „Ich baue eine Kathedrale.“

Sind Sie sich – als Christ am Arbeitsplatz, als Mitglied eines Teams, als kirchlicher Mitarbeiter – bewußt, in welch einem großen Werk Sie ­stehen? Denken Sie auch manchmal: Ach, wenn ich Pastor wäre oder irgendwo im kirchlichen Dienst, dann hätte ich auch einen großen Auftrag, aber ich bin ja nur Sekretärin… Wir denken oft so klein von unserem Dienst. Wissen Sie eigentlich, daß Sie als Bote des allerhöchsten Königs einen großen Auftrag ­haben? Daß Sie dort, wo Sie sind, das Reich des Allerhöch­sten vertreten? Wenn Sie am Montag wieder zur Arbeit gehen – vielleicht können Sie anders gucken! Sie kommen dahin als Bote des Königs, als jemand mit einem großen Auftrag, einem großen Werk. Und deshalb haben Sie gar keine Zeit, mit Kollegen über die grüne oder gelbe Kaffeetasse zu streiten. Lassen Sie sich nicht ablenken!

Unser gemeinsamer Auftrag ist es, unsere Identität als Menschen, die für Beziehungen und nicht für Wohlstand geschaffen sind, wiederzuentdecken und zu leben. Das ist ein großer Auftrag. Haben wir, egal wer wir sind, unsere Identität als Mensch, als Kind Gottes, als Mann oder Frau wirklich gefunden und ergriffen? Und laden wir andere dazu ein, geheilte Identität zu empfangen?

Giftige Gerüchte

Die zweite Waffe der Feinde ist ein unversiegelter Brief. Darin steht geschrieben: Unter den Leuten geht das Gerücht und Geschem hat’s ­gesagt, daß du und die Juden abfallen wollen. Daß du darum auch die Mauer baust und du wollest ihr König werden… Nun, das wird vor den König kommen! So komm nun und laß uns miteinander Rat halten. (Kap. 6, 6+7)

Gerüchte – eine uralte und gefährliche Waffe in der Hand des Feindes. Kennen Sie das auch? Nachdem ich einige Zeit Pfarrerin war in der ­Gemeinde, in der ich insgesamt 16 Jahre lang Dienst tat, ging auch das Gerücht um: Ob das nicht doch eine Sekte ist?

Ein bekanntes Gerücht, es scheint ganz harmlos, oder? Aber mir tat es weh.

Den ersten Christen passierte das auch schon; von ihnen wurde gesagt, sie würden Menschen schlachten, um Blut zu trinken. Wer würde da nicht anfangen zu kämpfen? Aber wie schnell greifen wir dabei zu den falschen Waffen! Fest steht: Gegen Leute, die für Gottes Sache vorangehen, werden Gerüchte in Umlauf kommen. Die Frage ist nur: Wie reagieren wir darauf?

Nehemia tut eines nicht: er kämpft nicht. Gerüchte sind auch Ablenkungsversuche, die uns dort angreifen, wo wir am empfindlichsten sind. Denn wenn es richtig schlimme Gerüchte sind, geht es schließlich erstens um die Wahrheit und zweitens um unsere Ehre.

Wirklich – unsere Ehre? Wenn wir uns um Gottes Ehre sorgen, wird er sich um unsere kümmern.

Ein reines Herz

Nehemia wird unterstellt, daß er ein revolu­tionärer Rebell sei, der den König stürzen und Judäa abtrünnig machen wolle; daß er selbst ganz groß rauskommen wolle.

Er kämpft nicht dagegen an, weil an diesen Gerüchten, die über ihn verbreitet werden, nichts dran ist. Weil in seinem Herzen nichts ist, was ganz groß herauskommen will, kann er ganz ruhig bleiben.

Seine Waffe gegen Gerüchte sind ein reines Herz und reine Motive.

Wissen Sie, wann Gerüchte wirklich gefährlich werden? Wenn auch nur ein Härchen Wahrheit dran ist. Wenn ich eben doch ein bißchen Macht will, ein bißchen mehr Geld, ein bißchen „König sein“. Wehe uns, wenn an den Gerüchten, die über uns verbreitet werden, auch nur ­etwas dran ist. Versteckter Eigennutz macht unfrei und unfähig, den Feind abzuweisen. Der Feind sucht sich genau diese Stellen. Wenn in ­einem christlichen Werk Geldangelegenheiten nicht sauber sind, wird der Feind dies nutzen, um zu zerstören. Es lohnt sich, an diesen Stellen übergenau und überkorrekt zu sein.

Was ist in der Tiefe unseres Herzens, an der Wurzel unserer Motive? Wir werden in den wachsenden Herausforderungen und Anfeindungen als Christen nur bestehen können, wenn unser Herz und unsere Motive vor Gott rein sind. Bitten wir Ihn darum, uns diese Reinheit, diese Heiligkeit zu schenken, damit wir in den Kämpfen, die schon da sind und die noch kommen werden, bestehen können.

Hingabe üben

Nun sollte es eigentlich reichen, oder? Aber nein, es geht weiter und wird sogar noch schlimmer: Und ich kam ins Haus des Schemajas... und er sprach: Laß uns zusammenkommen im Hause Gottes, im Innern des Tempels, und die Türen des Tempels zuschließen; denn sie werden kommen, dich zu töten, in der Nacht werden sie kommen, damit sie dich töten. (Kap. 6, 10)

Jetzt geht’s ums Ganze. Morddrohungen stehen im Raum und das Angebot zur Rettung gleich daneben. Es ist der Rat eines Volksgenossen, der wahrscheinlich sogar Priester ist und als solcher Zugang zum Tempel hat und diesen ­Nehemia anbietet. Wer würde dies nicht annehmen, wenn es um das Leben geht?

Ich aber sprach: Sollte ein Mann wie ich ­fliehen? Sollte ein Mann wie ich in den Tempel gehen, um am Leben zu bleiben? Ich will nicht hineingehen. (Kap. 6,11)

Das ist Nehemias dritte Waffe – die Hingabe.

Sein höchstes Anliegen ist es nicht, das eigene Leben zu retten, sondern das Werk Gottes voranzubringen und zu Ende zu führen, damit Jerusalem wieder Schutz und Identität als Stadt Gottes erhält. Er ­achtet sein eigenes Leben gering. Wer das tut, muß keine Angst mehr darum haben.

In den Auseinandersetzungen unserer Zeit braucht es mehr Menschen, die diese Waffe, die Hingabe, einsetzen. Laßt uns doch nicht darüber jammern, daß wir ja nur so wenige sind, und daß es früher viel mehr Christen gab… Wenn ich mein Neues Testament lese, habe ich den Eindruck, daß wir auf einem guten, biblischen Weg sind.

Die Christen sind das Salz in der Suppe, nicht die Suppe!

Es geht darum, für die Auseinandersetzungen und den Kampf, in dem wir stehen, diese biblische Perspektive zu gewinnen. Unser Land braucht solche Leute. Hier sind wir als Christen gefordert – Sie, die Sie im Westen Religionsfreiheit genießen konnten, und wir, die im Osten vielleicht einen kleinen Vorgeschmack von biblischem Christsein bekamen, nämlich daß Nachfolge etwas kostet, und es doch so schnell vergessen haben.

Hingabe sollte man nicht erst dann üben, wenn es ums Leben geht, wenn Verfolgung und Gefängnis anstehen, sondern im Alltag, bei den ganz kleinen Dingen.

Gott unbedingt gehorchen

Gott unbedingt gehorchen
Astrid Eichler

Die stärkste Waffe Nehemias gegen die Angstmacherei der Feinde ist sein unbedingter ­Gehorsam gegen Gottes Gebot. Das bedeutet ihm mehr als alle Sorge um das eigene Leben.

Nehemia kennt den Feind und durchschaut dessen Absicht. ­Er weiß, daß das Angebot eine ­Falle ist – denn als Nicht-Priester darf er nicht in das Heiligtum des Tempels gehen. Nehemia kennt auch Gott und weiß, daß der sich nicht widerspricht und ihn nicht anweisen würde, das am Tempel geltende Gebot zu brechen.

Denn ich merkte, daß nicht Gott ihn gesandt hatte. Denn er sagte die Weissagung über mich, weil Tobija und Sanballat ihm Geld gegeben hatten, ­damit ich mich fürchten und so handeln und mich verfehlen sollte, daß ein böses Gerücht aufkäme, damit sie mich verhöhnen könnten. (Kap. 6,12)

Nehemia kennt sich aus, er kennt die Tricks und Absichten des Feindes und daß es typisch für ihn ist, mit Angst zu arbeiten. Aber Angst ist für Nehemia kein Motiv zu handeln. Der Versuch, auf diese Weise sein Leben zu retten, hätte Nehemia ­unglaubwürdig gemacht. Alle, die davon erfahren hätten, hätten an seinen Motiven und an seiner Lauterkeit gezweifelt – denn wie kann man jemandem vertrauen, der gegen Gottes Gebot handelt?

Was tun wir nicht alles aus Angst. Da braucht es gar keine Morddrohung – auch so ist vieles in ­unserem alltäglichen Leben von Angst geprägt und bestimmt. Prüfen wir einmal unser Leben und ­unseren Dienst daraufhin.

Klare Prioritäten, ein reines Herz, freudige Hingabe und unbedingter Gehorsam sind wirklich ­außergewöhnliche und unerwartete Waffen in ­einem handfesten, erbitterten Kampf. Und doch haben sie Nehemias Feinde das Fürchten gelehrt und ihn befähigt, sein großes Werk zu vollenden.

Und die Mauer wurde … in 52 Tagen fertig. Und als alle unsere Feinde das hörten, fürchteten sich alle Völker, die um uns her wohnten, und der Mut entfiel ihnen; denn sie merkten, daß dies Werk von Gott war. (Kap. 6, 15 u.16) Amen.

Von

  • Astrid Eichler

    lebte und arbeitete 16 Jahre als Pfarrerin in der Prignitz, Brandenburg. Zur Zeit (2006) ist sie in der Gefängnisseelsorge tätig und gehört zur Gemeinschaft „Chemin Neuf“ in Berlin-Mitte.

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