Micha-Initiative

Micha-Initiative

Aktion für Gerechtigkeit

In Deutschland startete die Micha Initiative 2005 im Rahmen des Arbeitskreises Politik der Deutschen Evangelischen Allianz.
Sie ist Teil der weltweiten Micah-Challenge Bewegung.

Ihr Leitmotto ist das Wort des Propheten Micha

Es ist dir gesagt Mensch, was gut ist und was der Herr von dir will: nämlich nach Gerechtigkeit streben, Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.
Micha 6,8

Im AT ist der Aufruf zur Sorge für die Armen ein integraler Bestandteil prophetischer Verkün­digung. Armut ist auch für Jesus Christus ein zentrales Thema. In seiner Antrittsrede in Nazareth (LK 4,18) stehen die Armen, Gefangenen und Zerschlagenen im Mittelpunkt.

Die Initiative will:

  • Christen zum Gebet motivieren,
  • zum verantwortlichen Lebensstil herausfordern
  • und für ein Engagement gegen globale Armut und für weltweite Gerechtigkeit gewinnen.

Sie fördert und unterstützt die Milleniums­entwicklungsziele, die die Vereinten Nationen 2000 beschlossen haben, darunter auch die Bundes­republik:

  • Bekämpfung von extremer Armut und Hunger
  • Primarschulbildung für alle
  • Gleichstellung und Stärkung der Frauen
  • Reduzierung der Kindersterblichkeit
  • Bessere Gesundheitsversorgung für Mütter
  • Bekämpfung von HIV/AIDS, Malaria und ­anderen schweren Krankheiten
  • Sicherung ökologischer Nachhaltigkeit
  • Aufbau weltweiter Entwicklungspartnerschaft Noch sind wir von diesem Ziel weit entfernt.
  • Noch immer leben mehr als 1 Milliarde ­Menschen von weniger als 1 US-Dollar am Tag.
  • Noch immer gehen 121 Millionen Kinder auf dieser Welt nicht zur Schule.
  • Noch immer sind 2/3 der Kinder, die nicht zur Schule gehen, Mädchen.
  • Noch immer stirbt circa alle 3 Sekunden ein Kind unter fünf Jahren.
  • Noch immer sterben jährlich 500.000 Mütter bei der Geburt, die meisten in Entwicklungs­ländern.
  • Noch immer infizieren sich jährlich weltweit 4,3 Millionen Menschen mit HIV/Aids.
  • Noch immer haben über 1 Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser.
  • Noch immer kommen für jeden Euro Entwicklungshilfe der Industrieländer 7 Euro an Schuldendienst aus den Entwicklungsländern zurück.

"Die Micha Initiative ist ein ermutigendes Zeichen dafür, dass weltweit unter den evangelikalen Christen das Bewusstsein der sozialen Dimension des Evangeliums erwacht ist.

Ihre größte Stärke besteht darin, dass sie eine gemeinsame Plattform bietet, tiefer zu verstehen, was Nachfolge Jesu heute praktisch meint - gerade angesichts von Konsumismus, Ungerechtigkeit und Ausbeutung.

Meine Hoffnung ist, dass wir mit unserer grenzüberschreitenden Partnerschaft den negativen Auswirkungen der Globalisierung die positive ­Globalisierung der Mitmenschlichkeit entgegen­setzen können."

René Padilla, Mitgründer des Micah-Networks 1999

http://www.micha-initiative.de

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