Vier Freunde für ein Halleluja

Szenen vom Kindergottesdienst am Tag der Offensive

von Annika M.

Zur Vorgeschichte

Wir schreiben das Jahr 600 v. Chr.: Vier wohlerzogene, hochgebildete und ansehnliche junge Männer aus gutem Hause reisen mit vielen anderen nach Babylon – unfreiwillig. Alles mussten sie hinter sich lassen: Familien und Freunde, ihr geliebtes Jerusalem, den Tempel, die Heimat. Sie ahnen noch nicht, was sie in der Fremde erwartet: viele Erfolge und viele Neider am Königshof, hohes Ansehen und grausame Verfolgung. Durch alle Widrigkeiten hindurch aber auch die unglaublichen Wunder Gottes, dem sie treu dienen.

Die Episoden – live dabei

Nebukadnezar der Große: Sein größter Feind ist die Eitelkeit.
Nebukadnezar der Große: Sein größter Feind ist die Eitelkeit.

Daniel und seine Freunde – sie sind die Stars beim diesjährigen Kinder-TdO. Über 50 junge Gäste durften wir willkommen heißen: aus Reichelsheim, ganz Deutschland und der Schweiz – eine fröhliche, bunte Mischung. Bunt zusammengewürfelt auch das Mitarbeiterteam: Neben Christa und Günter Belz und dem Jungscharteam engagierten sich Ehemalige mit schauspielerischem Talent. Pomm und Fritte führten durch die Szene, und die Akteure ließen die Geschichte vor unseren Augen lebendig werden. Uns allen graute es, als die drei Freunde Daniels in den Glutofen geworfen wurden, und gemeinsam staunten wir voller Freude über das mächtige Eingreifen Gottes in letzter Minute. Alle waren berührt und jeder wurde ein bisschen verwandelt: Die ­ernsten und scheuen Kinder lachten ausgelassen bei den komischen Verwicklungen, und die quirligen Energiebündel blieben konzentriert und aufmerksam bei der Sache. Der Höhepunkt des Gottesdienstes war das stille Gebet. Wie die drei Freunde für Daniel beteten, als er in der Löwengrube war, so durfte nun jedes Kind für seinen besten Freund beten und eine Kerze anzünden.

Fortsetzung folgt

Die Großmacht Babylon scheint die vier Gefährten zu verschlingen. Gottes heller Zuspruch ist aber größer.
Die Großmacht Babylon scheint die vier Gefährten zu verschlingen. Gottes heller Zuspruch ist aber größer.

Immer wieder sangen wir gemeinsam das „Hallelu-hallelu-hallelu-halleluja, preiset den Herrn“. Die Kinder ließen sich gerne mit hineinnehmen: Gott ist groß! Singt ihm „Halleluja“! Nichts ist ihm unmöglich, sein sind alle Weisheit, Macht und Stärke. So wie die vier Gefährten, die sich nicht vom Gegenwind einschüchtern ließen und die aneinander und an ihrem Gott festhielten – so möchte man selbst mal sein! Für unseren eigenen Weg konnten wir die Gewissheit mitnehmen: „Auf unseren Gott können wir uns verlassen. Auch wenn wir verlacht, verhöhnt und verfolgt werden; selbst im Feuer oder in der Löwengrube hält Gott die Welt und unser Leben in seiner starken Hand.“ Halleluja!

Ablauf Kindergottesdienst

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