Wir feiern die Hoffnung

Haus der Hoffnung in Greifswald
Haus der Hoffnung in Greifswald

10 Jahre OJC-Gemeinschaft in Greifswald

Unser Fest

Wir sind noch ganz erfüllt und beschenkt von dem wunderbaren Fest, das wir im August zum 10jährigen Bestehen unseres Hoffnungs-Hauses feiern durften. Es war ein toller Tag – leicht und doch mit Wesentlichem gefüllt, vor allem mit vielen Freunden, die aus Nah und Fern kamen, um mit uns zu feiern: über den ganzen Tag verteilt ca. hundert! Haus und Garten waren auf das Festlichste geschmückt, und wir konnten am Samstag Nachmittag das Kaffeetrinken und auch die abendliche Sonntagsbegrüßung (für die wir allerdings viele Decken und warme Schals verteilen mussten) draußen veranstalten.
Besonders schön war, dass so viele Reichelsheimer Geschwister gekommen waren, um mit uns zu feiern und uns zu unterstützen. Neben guten Worten und Wünschen, Geschenken und Zeichen der Verbundenheit war die größte Überraschung, dass Sabine und Thomas Kittel, die als ehemalige Mitarbeiter und Mitlebende wesentlich bei der Renovierung des Hauses mitgewirkt hatten, ganz plötzlich auftauchten und den Abend mit uns verbrachten!

Gäste beim Feste im August 2014
Gäste beim Feste im August 2014

Unser Dank – in O-Tönen der Gratulanten

  • Danke, dass ich mehr als fünf Jahre hier wohnen konnte, für eure offenen Ohren und Herzen im ganz normalen Alltag. Eure ausgestreckten Hände und entgegenkommenden Worte sind wie eine offene Tür zu euch.
  •  Schön zu wissen, dass es in meiner Heimat Menschen gibt, die ihre Hoffnung und Glauben hier im Nordosten mit uns teilen.
  • Danke für manches Mittagsgebet mit anschließender Tischgemeinschaft und wichtigem Austausch!
  • Danke für den Seelsorge-Grundkurs! Durch ihn habe ich zu euch und zum Leben gefunden.
  • Danke für superleckeren Cappuccino sogar früh um 5.00 Uhr – eine Ruhe, eine Quelle sprudelt hier, soviel Freude, Hoffnung, Frieden – danke für so ein offenes, sicheres Haus.
Reni und Rudolf Böhm
Reni und Rudolf Böhm

Unser Haus der Hoffnung

Ein kleiner Gang durch die Räume und die Arbeit hier vor Ort

1998 hatte der damalige pommersche Bischof Eduard Berger die OJC eingeladen, ohne fertiges Konzept und Programm, aber mit der Bereitschaft zu kommen, ihre Herzen und Wohnzimmer für die Menschen vor Ort zu öffnen. Diesem Leitgedanken folgte alles, was seitdem hier getan wird. Maria Kaißling, Rudi und Renate Böhm (damals mit ihren sechs Kindern) sind dafür von Reichelsheim nach Greifswald gezogen und für einige Jahre lebte Familie Kittel (ebenfalls mit sechs Kindern) mit. Alle waren auf verschiedene Wohnungen im Ort verteilt.
2002 wurde uns das Haus der Hoffnung in der Burgstraße geschenkt, allerdings war es eine totale Bauruine. Unzählige Arbeitsstunden, viel Geld und noch mehr Gebete mussten investiert werden, um daraus ein Zuhause zu machen. 2004 zogen alle ein, und seit Sommer 2014 lebe auch ich hier mit. Die übrigen Räume wurden an Studenten vermietet. Auf diese Weise kam die Welt ins Haus – junge Menschen von Sri Lanka, über Indien, Kongo, Georgien bis Kirgisien.
In der Kapelle treffen wir uns zum Mittagsgebet, zu Lobpreisabenden und zum wöchentlichen Abendmahl. Im Gemeinschaftsraum turnen die Sportfrauen, treffen sich die Hauskreise, finden Besprechungen und die monatliche Sonntagsbegrüßung statt. Besucher sind immer willkommen. 2004 kamen 500 Gäste übers Jahr verteilt ins Haus, inzwischen sind es mindestens doppelt so viele.
Der Grundkurs Seelsorge (GKS), der für viele Teilnehmer zu einer regelmäßigen „Tankstelle“ und Zurüstung im Glauben geworden ist, wird im Haus der Stille in Weitenhagen angeboten.
So Gott will, werden wir ab 2015 Auszeit-Gäste aufnehmen können, die sich in Umbruchssituationen befinden und gemeinsames Leben suchen. Wir sind Gott dankbar für diesen Aufbruch in den Osten und gespannt, wohin er die OJC weiter führen wird.

Von

  • Rebekka Havemann

    Krankenschwester, lebt seit 1999 in der OJC. Seit Sommer 2014 verstärkt sie das Team vom Haus der Hoffnung in Greifswald. Seit 2016 gibt sie die Zeitschrift Brennpunkt Seelsorge heraus.

    Alle Artikel von Rebekka Havemann

Das Salzkorn im Abonnement

Jede Ausgabe dieser Zeitschrift können Sie kostenfrei bestellen »

Auch künftige Ausgaben vom Salzkorn (erscheint vier Mal im Jahr) senden wir Ihnen gerne zu. Hier können Sie das Salzkorn abonnieren »

Unsere Veröffentlichungen unterstützen

Helfen Sie uns mit Ihrer Spende, christliche Werte und eine kritisch-konstruktive Auseinandersetzung mit Strömungen der Zeit auf der Grundlage des Evangeliums an nachfolgende Generation zu vermitteln.

So können Sie spenden:

» Bankverbindung
» Spendenformular
» PayPal