Spatenstich Mehrgenerationenhaus am 5. April 2016

Wir bauen in die Zukunft!

Erster Spatenstich für das Mehrgenerationenhaus

„Ihr seid auch mit diesem Projekt ein Vorreiter in Reichelsheim“ – so begrüßte Bürger­meister Stefan Lopinsky am 5. April die zum ersten Spatenstich versammelten Alten, ­Jungen und Kinder der OJC und alle Gäste.

Die ojcos-stiftung baut in Zusammenarbeit mit der OJC ein Haus, das das Zusammenleben von Menschen unterschiedlichen Alters in verschiedenen Lebensphasen und Familienständen ermöglichen soll. Unsere Pioniere sind in die Jahre gekommen und in den nächsten 5 Jahren werden 16 Kommunitäre – Ledige und Ehepaare – das Rentenalter erreicht haben. Um ihnen nach ihrem Arbeitsleben auf Taschengeldbasis bezahlbaren Wohnraum in der Nähe zu den Lebens- und Arbeitszentren der Kommunität zu schaffen, bauen wir neben dem Gästehaus Tannenhof ein Haus mit 11 Wohnungen für 6 Ledige, 3 Ehepaare und 2 Familien.

Seit zwei Jahren sind wir in einem intensiven Gespräch miteinander und zwischen den ­Generationen und über Folgendes einig geworden:

  • In einer Zeit, in der Ältere, Junge und Kinder zunehmend voneinander isoliert leben, können wir ein Zeugnis geben für den schöpferischen Frieden zwischen den Generationen.
  • Wir gehören zusammen, brauchen einander und möchten den Generationenübergang gemeinsam gestalten.
  • Jedes Lebensalter findet seinen Platz im Gefüge des OJC-Auftrages.
    Alte und Junge bleiben füreinander erreichbar. Die kürzeren Wege zueinander erleichtern die Fürsorge füreinander.
  • Das räumliche Zusammenrücken der Älterwerdenden ermöglicht das Erschließen neuer Räume für neue Aufbrüche.

Um Nachhaltigkeit geht es uns auch im Materiellen: Das Projekt wird ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltig sein. Baustoffe und Innenarchitektur folgen neuesten Standards, sind altersgerecht konzipiert und so ausgelegt, dass Gemeinschaft und Privatheit gut ausbalanciert werden können. Mit den zu erzielenden Mieteinnahmen werden, im Sinne des Stiftungsauftrags, zukunftshaltige humanitäre und kulturelle Projekte in Deutschland und weltweit gefördert.

Mit sieben Spatenstichen wurde der Bau symbolisch eröffnet. Dekan Joachim Meyer hob hervor, dass ein solches Vorhaben Sehnsucht weckt zum Leben in verbindlicher Gemeinschaft und andere ermutigt, es miteinander zu wagen. Pfarrerin Mechthild Bangert von der evangelischen ­Gemeinde und der katholische Pfarrer Jozef Koscielny sprachen einen Segen für das nun beginnende Projekt. Für den guten Zuspruch der politischen Gemeinde und der Kirchgemeinden sind wir von Herzen dankbar!

Dankbar sind wir vor allem für die überaus regen und ermutigenden Rückmeldungen auf unsere Spendenaktion Mitte März, in der wir unsere Freunde baten, die fehlenden 200.000 € zur ­Gesamtfinanzierung von 1.900.000 € durch ­Zustiftungen und zinslose Darlehen dazuzugeben.

Wir haben gute Hoffnung, dass wir unser Glaubens­ziel erreichen werden und freuen uns über jede weitere Unterstützung. Gott vergelte alles Teilen und Mitbeten.

Wir sind mit Eugen Rosenstock-Huessy überzeugt, dass auf Gottes Weg mit seinem Volk auf allen Generationen Segen liegt: „Glaube bei den Alten, Hoffnung bei den Jungen und Liebe zwischen beiden sind Zeugnis für das Wachsen der neuen Schöpfung des Leibes Christi in der Welt.“

Mehr über das Bauprojekt oder die Arbeit der ojcos-stiftung erfahren Sie hier. Bei Fragen zu Möglichkeiten der Unterstützung wenden Sie sich bitte an Jochen Hammer, ­hammer@ojcos-stiftung.de 

Das Salzkorn im Abonnement

Jede Ausgabe dieser Zeitschrift können Sie kostenfrei bestellen »

Auch künftige Ausgaben vom Salzkorn (erscheint vier Mal im Jahr) senden wir Ihnen gerne zu. Hier können Sie das Salzkorn abonnieren »

Unsere Veröffentlichungen unterstützen

Helfen Sie uns mit Ihrer Spende, christliche Werte und eine kritisch-konstruktive Auseinandersetzung mit Strömungen der Zeit auf der Grundlage des Evangeliums an nachfolgende Generation zu vermitteln.

So können Sie spenden:

» Bankverbindung
» Spendenformular
» PayPal