Ein Zuhause und Bildung für Straßenkinder in St.Petersburg

- Augen auf - mit Zuversicht gelingt der Start ins Leben
Offene Zukunft St.Petersburg - Weihnachtsaktion 2011/12
Abheben soll sich das Schicksal von Nadia und Gosha von dem Zehntausender russischer Waisen in St. Petersburg. Die meisten geraten in den zerstörerischen Kreislauf von Armut und Kriminalität. Gosha erzählt: „Nach meiner Zeit im Waisenhaus sah ich für mich keinen Weg mehr. Ich wollte mich umbringen. Dann kam Gott und reichte mir seine Hand, noch bevor ich ihn kannte. Er führte mich zu The Harbor, und dort begann er auch, mich zu verändern.” Nadia wurde von ihren Eltern mit neun ins Heim abgeschoben: „Es war sehr schwer zu ertragen, dass ich nicht erwünscht bin. Aber Gott war die ganze Zeit bei mir.” Gosha und Nadia fanden beide einen sicheren Hafen bei The Harbor und konnten als Absolventen ihren Schritt in ein eigenständiges Leben wagen.
Luba Yarovaya und Alex Krutov, die Leiter von The Harbor wissen, dass die Kluft zwischen dem Leben im Heim und draußen für viele unüberbrückbar ist. The Harbor schlägt diese Brücke und bietet Jugendlichen für zwei bis drei Jahre ein Zuhause in familienähnlichen Strukturen, in denen sie auch eine Ausbildung erhalten. Wir möchten das Team beim Erwerb einer neuen Wohnung für eine der vier Wohngruppen untersützen. Unerwünschte Jugendliche können hier wohnen, lernen und fit werden für ein erwachsenes Leben in Würde und Eigenständigkeit. Wenn Sie mitmachen, wird das zum Abheben schön!
Informieren Sie sich auch auf der Homepage von „The Harbor“ »
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The Harbor in der Weihnachtsaktion 2010/11

- Bildungschancen für Waisen in St.Petersburg – Jugendlich erproben bei The Harbor den Fiseursberuf.
Im Sommer haben wir Alex kennengelernt: als Baby wurde er in einer Mülltonne gefunden, und ihm blieb bei seiner Karriere als Waisenkind kaum eine Elendsstationen erspart: aus einem sozialistischen Heim adoptierte ihn eine kaputte Familie, er riss mehrmals aus, um den Schlägen zu entkommen, fror als Straßenkind in eiskalten Nächten auf einer Parkbank unter Zeitungspapierdecken und landete in der Psychiatrie und im Jugendgefängnis.
Gott hat das Leben von Alex Krutov bewahrt: er fand einen Glauben, Heilung und gründete zusammen mit der US-amerikanischen Organisation „The Harbor”, einen Hafen der Hoffnung für jugendliche Waisen und Straßenkinder in St. Petersburg. Er geht die neuen Herausforderungen an: „Unsere Auszubildenden brauchen neben Wertschätzung und Unterstützung in alltäglichen Lebensbereichen – vor allem Arbeit! Wir wollen ihnen eine Chance geben und einen Schönheitssalon, eine Schreinerei und eine Töpferei eröffnen.“ Auch ein Angebot für Bed&Breakfast wird erwogen. Der Verkauf der Produkte wird die Jugendlichen darin bestärken, dass ihr Können etwas wert ist und dass sie in der Lage sind, einst ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Dieses Vorhaben möchten wir fördern.
Hier gibt es einen Flyer über die Arbeit von The Harbor [1,9 MB].
Hier geht es zur Bildergalerie, um einen kleinen Einblick in The Harbor zu bekommen »
Eleonora Muschnikowa, unsere Projektpartnerin hat die Arbeit von The Harbor kennen- und schätzengelernt. Sie selbst betreut seit Jahren eine Gruppe von Straßenkindern und mehrere Kinderheime wie z.B. „Leben“ (=Shisn). Auch ihren Einsatz für Religionsunterricht in russischen Schulen haben wir aufs Herz genommen und mit Ihrer Hilfe bereits vielfach unterstützen können.
Das Engagement von Alex und Eleonora verbreitet Licht und Wärme. Mit Ihrer Gabe schenken Sie vielen Kindern und Jugendlichen eine Zukunft.
Heim und Ausbildung für Straßenkinder in St. Petersburg
Beschreibung des Weihnachtsaktionsprojekts 2009/10
Wanja, Zeena, Lena und viele andere Waisen haben eine Karriere auf der Straße und in staatlichen Kinderheimen hinter sich, Erfahrung von Wertlosigkeit und Gewalt verunsichern sie tief. Das Ausbildungszentrum von The Harbor in Sankt Petersburg wurde ihr sicherer Hafen, in dem sie nicht nur Zuflucht finden, sondern auch Unterstützung in ihrer Ausbildung und Lebenspraxis (einkaufen, kochen, mit Geld umgehen).
In drei Ausbildungszentren können heute bis zu 100 Jugendliche Hilfe zur Selbsthilfe bekommen. Ljuba Yarowaya leitet The Harbor und erlebte ein Wunder: die Stadt hat ihnen in diesem Jahr Räume für weitere Aktivitäten und für eine offene Jugendarbeit gegeben - umsonst! Sie müssen sie nur renovieren. Jugendliche von der Straße finden Ansprache und Angebote zum Tanzen, Malen und Englischlernen, Klavier- und Tischtennisspielen. Es spricht sich herum, dass man dort "landen" kann.
Vier Wohngemeinschaften bieten ein Zuhause für Jugendliche, drei Absolventen haben den Schritt ins Leben gewagt und wohnen selbständig in einer Kommunalwohnung. Weiterhin unterstützen wir das Kinderheim "Leben" mit ihrer Leiterin, Elena Kukuschkina, die jedes Kind aufnimmt, egal wie schwierig oder schmutzig es ist. Eleonora Muschnikowa, unsere langjährige Partnerin, unterstützt diese engagierten Frauen. Hier können wir vielen Jugendlichen helfen, den Weg in ein eigenständiges Leben zu finden!
Aus der Weihnachtsaktion 2008

- Im neuen Ausbildungszentrum werden die Jugendlichen fit fürs Leben.
Anker im Leben
Straßenkinderarbeit in St. Petersburg
Jetzt fühle ich mich wie ein ganzer Mensch", sagt Nadya, die zusammen mit ihrer Zwillingsschwester von zuhause weggelaufen war - die Eltern tranken und schlugen sie - und inzwischen im Ausbildungszentrum von "The Harbor" in St. Petersburg einen Platz gefunden hat. Gosha ist vom Alkohol und Rauchen freigeworden: "Ich habe jetzt eine Zukunft, muss nicht mehr einfach nur überleben."

- Im Kinderheim Shisn geborgen: Straßenkinder aus St. Petersburg
Mit 17 werden Jugendliche aus den Heimen entlassen. Von 10.000 bleiben mehr als 8.000 obdachlos und leichte Beute für Kriminalität, Prostitution, Drogen - viele landen im Gefängnis, etwa 500 begehen Selbstmord. Diese vergessenen Jugendlichen bekommen nun eine Chance, sich in der Gesellschaft zu verankern. Sie lernen Lebenshaltiges und Handwerkliches: kochen, mit Geld umgehen, nähen, schreinern. Sie werden psychologisch begleitet und in ihrer Berufsausbildung unterstützt. Unsere langjährige Projektpartnerin Eleonora Muschnikova arbeitet mit The Harbor zusammen, einer bewährten christlichen Initiative. Die Leiterinnen des Ausbildungszentrums Luba und Ira haben wir im letzten Herbst kennen- und schätzengelernt.

- Cornelia Geister, OJC (li), mit Eleonora Muschnikowa
Bitte helfen Sie diesen Jugendlichen, den Weg in ein eigenständiges und hoffnungsvolles Leben zu finden!







