Weihnachtsaktion
Spenden & Hilfe für Projekte von Freunden weltweit
Wir teilen das Leben - wir üben das Geben
In den letzten 36 Jahren konnte die Offensive Junger Christen (OJC) mit Spendenhilfen mehr als 150 verschiedene Projekte (manche über viele Jahre) in allen fünf Kontinenten mit über 4 Millionen Euro fördern.
Auch in diesem Jahr haben wir sieben Projekte ausgewählt, die wir Ihnen ans Herz legen möchten. Der Bogen der Partnerschaften umspannt viele Zeitzonen: von den Buenos Aires bis Reichelsheim, von Mexiko bis nach St. Petersburg reicht die Freundschaftskarte.
Aktuelle Projekte der Weihnachtsaktion 2011/12:
» Mexiko: Ganzheitliches Lernen für Schulabsolventen aus indianischen Provinzen
» Russland: Lebensgemeinschaft für Straßenkinder in Sankt Petersburg
» Republik Kongo: AIDS-Prävention für junge Menschen
» Schloss Reichenberg: Erfahrungsfeld "Wege zum Leben"
Freundschaft ist keine Einbahnstraße
Die OJC-Gemeinschaft ist Teil einer weltweiten Familie Gottes. Sie gibt nicht nur aus ihrem Topf, sie wird durch den Erfahrungsaustausch und das Zusammensein mit Partnern und Freunden aus der Zweidrittelwelt selbst reich beschenkt. Solche Beispiele ermutigen die OJC und viele ihrer Freunde, immer wieder selbst verzichten und teilen zu lernen.
Es mag aussichtslos und unmöglich erscheinen, sich gegen das Leid der Welt anzustemmen. Und doch hat uns Jesus, der nicht auf Bilanzen und Erfolgsquoten, sondern auf jeden einzelnen Menschen Wert legt, gesagt, "was es ist": Was ihr getan habt einem meiner geringsten Brüder, das habt ihr mir getan.
Wie die OJC-Weihnachtsaktion entstanden ist
200.000,- DM für ein Friedens- und Versöhnungszentrum für pakistanische Flüchtlinge in Indien sammeln, wenn man selber täglich auf Spenden von Freunden angewiesen ist? 200.000,- DM - eine unvorstellbar hohe Summe! Dennoch ließ sich dieser Gedanke, der Irmela Hofmann in der "Stillen Zeit" am 1. Oktober 1971 gekommen war, nicht mehr vertreiben. Die Mitglieder der Großfamilie, denen sie nur zögernd davon berichtete, lächelten ungläubig.
Doch einige Tage später lag Schmuck zum Verkauf auf einem Tisch aufgereiht. Einer jungen Frau aus der Jahresmannschaft hatte die Not der leidenden Flüchtlinge keine Ruhe gelassen. Mit dem Verkauf ihrer schönsten Schmuckstücke wollte sie einen Anfang für die "Indienaktion" schaffen und setzte damit eine Fülle von Ideen frei, wie man das Geld zusammenbekommen könnte.
Doch nicht der Verkauf dieses Schmuckes und auch nicht die gesammelten Opfer einer dreiwöchigen Schauspieltournee der OJC-Mannschaft von Gemeinde zu Gemeinde haben letztendlich die Summe zusammengebracht, sondern die zündende Idee eines Weihnachtsaufrufes unter dem Motto: "Beenden wir den Kreislauf der 100-Mark-Scheine durch konstruktiv-kritischen Konsumverzicht!" Viele Freunde der OJC und viele Christen, die davon hörten, nahmen die Not im fernen Indien auf ihr Herz. Mit ihren Opfern halfen sie helfen. Es war die Geburtsstunde der OJC-Weihnachtsaktion.
Sie zeigte eine ungeahnte Nebenwirkung: In vielen Briefen berichteten Freunde davon, durch den bewußten Verzicht auf den gewohnten Weihnachtskonsum ein "total anderes, sogar reicheres Weihnachten" erlebt zu haben.
Inzwischen ist die OJC seit über dreißig Jahren durch ihre Weihnachtsaktionen unter dem Motto "Brücken bauen durch Vertrauen" mit Partnern in der ganzen Welt verbunden. Alle Projekte, die unterstützt werden, bauen auf persönlichen Kontakten auf. Der Bogen der Partnerschaften umspannt dabei alle Kontinente: Vom Kongo bis nach Israel und von Argentinien bis Manila reicht die Freundes-Landkarte. Die Projekte sind völlig unterschiedlich und fördern u.a. die Straßenkinderarbeit in St. Petersburg, ein Frauenhaus auf den Philippinen, ein Krankenhaus in Boga (Kongo) und Kleinkredite für Arbeitslose in Argentinien. Ein Traktor ging nach Südafrika, Lebensmittelpakete (70 Tonnen!) für einen harten Winter auf die unversorgte Insel Valaam (Rußland) und Wassermelonen für Flüchtlinge nach Bosnien. Durch gezielte und schnelle Hilfe können Betroffene Krisen- und Kriegssituationen durchstehen, Folgen gelindert werden, Versöhnung zwischen Einzelnen und Gruppen ermöglicht und Starthilfen zu dauerhafter Selbsthilfe in Kleinprojekten gewährt werden. Dankbare Berichte der Projektpartner lassen nur ahnen, wieviel Hoffnung die Opfer und Gebete der OJC-Freunde in den vergangenen Jahren gestiftet haben.






