Buchempfehlung

John Bevere: Wartezeiten – Wüstenzeiten

Ich kenne Wüstenzeiten. Als ich vor mehr als 50 Jahren Christ wurde, war ich voller Freude und Begeisterung für das neue Leben mit Christus. Der ersten Begeisterung folgte schnell die erste Ernüchterung. Und dann gab es immer wieder Schwierigkeiten, die schwer zu meistern waren. Enttäuschungen, die ich bitter fand – über mich und über andere. Versagen, das Konsequenzen hatte – eigenes und fremdes. Stille vor Gott, die für lange Zeit leer blieb. Und dann der Gedanke: Warum geht es anderen, die nichts vom Glauben halten, so gut? Warum holt mich Gott da nicht raus? Ich muss jetzt mal was tun, dass das anders wird. Ich will hier weg! Wo ist ein neues Feuer, das mich entzündet?

Diese und viele andere Fragen hat sich John Bevere, ein bekannter amerikanischer Prediger, gestellt. Begeistert vom Ruf Jesu, bereit, sich fürs Reich Gottes einzusetzen, erlebte er Zeiten der Dürre, der Anfechtungen und Anfeindungen. Tatkräftig versuchte er, dem entgegenzu­gehen, auch dem zu entgehen – und lernte in vielen Lektionen, dass dieses Leiden der Weg Gottes ist, um ihn zu dem Mann werden zu lassen, der vollmächtig in der ­Autorität Gottes wirken kann. Er gibt dem Leser – ob er Pastor, Seelsorger, engagierter Christ oder einfach nur ­einer ist, der sich in der Wüste fürchtet und einen Ausweg sucht – aufrichtig Anteil an seinen Erfahrungen. „Ein häufiger Hinweis auf eine Wüste ist die Abnahme oder das völlige Verschwinden unserer Begeisterung und Leidenschaft für unsere Berufung oder sogar für unsere Beziehung zu Gott.“ Sehr ermutigend erfährt man:   
„Die Wüste ist wichtig: Sie baut unsere Kraft auf.
In der Wüste wurde Johannes der Täufer stark im Geist.
In der Wüste wurde Jesus stark im Geist.  Ihre ‚geistlichen Muskeln‘ wurden nicht in den leichten Zeiten aufgebaut, sondern in den Zeiten, in denen die Prüfungen kamen und ihr Glaube geprüft wurde. Und wenn wir durch eine Prüfung hindurchkommen und sie auf Gottes Weise meistern, werden wir ganz wunderbar bereit – stark – für das, was Gott als nächstes für uns hat.  Und genau wie Jesus können auch wir aus den Wüstenzeiten mit größerer ­Autorität und Vollmacht wieder herauskommen.“

Bevere ist ein Ermutiger: In der Wüste können wir Freude, Trost und Gottes Eingreifen erleben. In der Wüste lernen wir, die Dinge auf Gottes Weise zu tun, nicht auf menschliche Kräfte zu vertrauen, sondern auf die Kraft Gottes. In zwölf Kapiteln gibt er praktische und anschauliche Überlebenstipps für unsere Reise, damit wir in unseren Kämpfen Siege erleben.  
Und die Aussichten sind aufregend: „Was könnte passieren, wenn diese Menschen die Gabe Gottes in sich aufwecken und zulassen würden, dass sie sich entfaltet? Einzelne, Familien und Gemeinden würden Veränderung erleben. Ja sogar ein ganzes Land könnte verändert werden!“

Ich kann dieses Buch sehr empfehlen. Weil alle, die ernsthaft in der Nachfolge leben, Zeiten der Wüste erleben und hier erfahren, wie diese Zeiten großen Gewinn bringen.

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