Aufnahme dreier neuer Mitglieder in die Kommunität

11. Oktober 2021 // Seit Freitag, den 8. Oktober gehören Silke Edelmann und Judith und Simon Heymann dazu.

Silke Edelmann (57 J.) stammt aus dem pietistischen Siegerland und war, bevor sie 2017 zur OJC kam, in Leipzig als Erzieherin tätig. Nach mehreren längeren Einsätzen mit Jugend mit einer Mission in China und in der Mongolei studierte sie in den USA Erziehungswissenschaften und wurde an der Regent Univ. Virginia Beach promoviert. Zur Gemeinschaft in Reichelsheim und dem ihm angeschlossenen Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG) brachte sie ihr Interesse an christlicher Anthropologie und Pädagogik. Edelmann arbeitet im Redaktionsteam und koordiniert die diakonischen Projektpartnerschaften der OJC in Europa und Übersee. 

Das Ehepaar Judith und Simon Heymann, kam 2014 aus Berlin nach Reichelsheim. Judith Heymann (36 J.) war 2005/06 im Zuge eines Freiwilligen Sozialen Jahrs bei der OJC, danach absolvierte sie ein Studium der Archivwissenschaft; Simon Heymann (40 J.) hatte neben seinem Architektenberuf in der Bibelschule der Fackelträger Erfahrung in christlicher Jugendarbeit mit erlebnispädagogischem Schwerpunkt gesammelt. Das Ehepaar lebt seit vier Jahren mit ihren drei Kindern auf Schloss Reichenberg und engagiert sich u.a. im von der OJC betriebenen Erfahrungsfeld Schloss Reichenberg und bei der Begleitung der jungen Freiwilligen. Simon Heymann koordiniert zudem die baulichen Restaurationsarbeiten auf dem Schlossgelände.

Mit den Dreien hat sich die Zahl der Gefährten seit 2008 nicht nur verjüngt, sondern auch verdoppelt – ein starkes Zeichen für die Treue Gottes und für den Auftrag der OJC, „jungen Menschen in Jesus Christus Heimat, Freundschaft und Richtung zu geben“. 

Am Sonntag nach der internen Aufnahmefeier wurden die drei neuen Mitglieder im Rahmen des öffentlichen OJC-Gottesdienstes vorgestellt. In seiner Predigt zu Mt 22,1-10 über das Gleichnis vom königlichen Hochzeitsmahl ermutigte sie Dr. Stefan Kunz, Pfarrer der Bensheimer Ev. Michaelsgemeinde, sich in ihrem Leben und Dienst ganz der Sorge des Gastgebers anzuvertrauen. „Gott selbst bereitet den Tisch im Angesicht unserer Feinde, salbt unser Haupt mit Öl und schenket uns voll ein“, sagte Kunz. Der Segen und die Liebe des Bräutigams Christi soll in seiner Gemeinde „strömen und überfließen in die Welt, deren Menschen wie nie zuvor dürsten nach echter Liebe und Anerkennung.“ Kunz betonte den missionarischen Auftrag der OJC: Eingeladene und Einladende zugleich, „auf dass der königliche Saal voll werde – voller Gäste, Licht, Liebe, Gesang und Freude.