Radikal

Salzkorn 3-2017. Radikal. Reformation als Wurzelbehandlung für die Kirche

Reformation als Wurzelbehandlung für die Kirche

Aus dem Editorial:  „Die Reformation war so etwas wie eine Wurzel­behandlung für die Kirche. Luther traf mit seinem Protest gegen den florierenden Ablasshandel den Nerv der Zeit und fühlte mit seinen 95 Thesen der Kirche auf den von Machtstreben und theologisch-exegetischer Verwahrlosung zerfressenen Zahn. Der Schmerz darüber war nicht länger zu ignorieren. Es ging darum, die Verbindung zur Wurzel zu erhalten, zurückzufinden zu den Fundamenten des Glaubens. Wenn die Kirche bleiben möchte, muss sie sich immer neu auf ihre Wurzeln besinnen.
Wie steht es nach 500 Jahren um uns als Kirche?“
Dieser Frage sind wir an unserem Tag der Offensive im Mai nachgegangen. Auch die Begegnung mit Nachfahren jüdischer Reichelsheimer anlässlich des 200. Jahrestages der Einweihung der Reichelsheimer Synagoge hat uns herausgefordert, uns Gedanken zu machen, was es mit dem Pauluswort: „Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich“ (Röm 11, 18) auf sich hat.

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