Weniger Kirche - mehr Christus

Weniger Kirche - mehr Christus

Perspektiven anhand des Epheserbriefs

Angesichts unserer äußeren und inneren Entwicklungen als Landeskirchen – aber auch als Freikirchen und Gemeinschaften – erscheint das Thema „Wachsende Kirche“ einerseits provokativ und befremdend, andererseits aber zugleich herausfordernd und unumgänglich. Wir haben als Kirchen an einer gesamtgesellschaftlichen Entwicklung teil, deren Anfänge Jahrhunderte zurückreichen und die sich in den letzten Jahrzehnten enorm beschleunigt hat.

Wandlungen

Die geistesgeschichtlichen und kulturgeschichtlichen Veränderungen werden allgemein mit den Prozessen der Individualisierung, Säkularisierung und Pluralisierung der Wertesysteme verbunden. In der Neuzeit nimmt der sich selbst definierende Mensch zunehmend den Platz ein, der früher Gott und den von ihm abhängigen Autoritäten eingeräumt wurde. Und der Einzelne und seine eigenen Vorstellungen treten im heutigen Wertesystem immer mehr an die Stelle, die früher anerkanntermaßen Kirche und Gesellschaft, Familie und Tradition innehatten. Während freilich in den Anfängen der Aufklärung an die Stelle der Dogmatik und der Tradition die „Vernunft“ treten sollte und an die Stelle der Religion die vernünftige und moralisch verantwortliche Individualität, leiden wir heute eher unter „unvernünftigen“ Formen der Selbstbezogenheit und unter ethisch bedenklichen Entwicklungen der Ich-Zentriertheit des Einzelnen. Stand am Anfang noch das philosophisch anspruchsvolle „Ich denke, also bin ich!“, sind an die Stelle der autonomen Vernunft längst weitaus banalere Interessen getreten. „Ich arbeite, also bin ich!“, „Ich fühle, also bin ich!“, „Ich erlebe, also bin ich!“ sind die Parolen, nach denen die Perspektive auf die eigene Wirklichkeit reduziert und auf die eigenen Belange konzentriert wird. Wenn aber die jeweilige „Selbstentfaltung“ zum Mittelpunkt der Lebensinteressen wird und wenn weder Gott noch ein gemeinsames Wertesystem, weder Kirche noch Gesellschaft dem Einzelnen allgemein verbindliche Normen vermitteln können, führt dies naheliegender Weise zu einer Vielzahl von „Wahrheitsansprüchen“ und zu einer weitgehenden Beliebigkeit von Lebenskonzepten. Mögen die mit der Aufklärung in Gang gebrachten Prozesse der Individualisierung, der Säkularisierung und der Pluralisierung der Wertesysteme vielfach auch als Befreiung von unangemessener Fremdbestimmung und als Erlösung aus einer bedrückenden Unmündigkeit erlebt worden sein, so leiden wir heute als Kirche und Gesellschaft zunehmend unter den Folgen des Verlustes von Gemeinsinn, Werteorientierung und ethischer und sozialer Verbindlichkeit.

Eine Kirche – zwei Bilder

Vom Wachsen der Kirche kann im Epheserbrief in zweifacher Hinsicht gesprochen werden: einerseits in der Vorstellung von der Gemeinde als „Leib“ im Sinne des Heranwachsens und Sich-Entwickelns bis zur vollen Reife und Entfaltung, dem Erwachsensein (Eph 4,13); andererseits in der Vorstellung vom Bau, vom Gebäude im Sinne des Aufbauens, Erbauens des Gebäudes bis zur geplanten Vollendung und Erfüllung der Zweckbestimmung (als Wohnung Gottes im Geist, Eph 2,19-22). Dabei orientiert sich die Metapher des Wachsens jeweils sowohl an der Vorstellung eines vorgegebenen Ziels, einer wesentlichen Bestimmung als auch an dem Gedanken eines „organischen“ und „konstruktiven“ Entwicklungs- und Entfaltungsprozesses. Neben dem neutestamentlichen „Wachsen“ haben wir aber zugleich auch das Verständnis von der „Kirche“ näher zu bestimmen, die wachsen soll. Das Neue Testament unterscheidet noch nicht zwischen „Kirche“ und „Gemeinde“, es kennt nur einen Begriff: „Ekklesia“ (griech.). Ekklesia kann sowohl Kirche im übergreifenden, überregionalen Sinn bedeuten1a als auch die Gemeinde vor Ort 2, die sich in einem Privathaus versammeln konnte3. Diesen Begriff „Ekklesia“/„Kirche Gottes“ hatten Paulus und seine Schule nicht etwa neu geprägt; er diente bereits als die stolze Selbstbezeichnung der Urkirche in Jerusalem. Theoretisch hätte sie sich auch im Anschluss an die griechische Übersetzung des Alten Testaments „Synagoge“ nennen können. Aber da dies die „Versammlung“ und dann auch den Versammlungsort der jüdischen Brüder und Schwestern bezeichnete, bot sich für die ersten Christen der aus der griechischen Umwelt bekannte Begriff Ekklesia – „Versammlung“, „Gemeinde“ – an. 3a

 

Bekennen statt resignieren

„Versammlung Gottes“ war für die ersten Christen ein ganz bedeutungsvoller und positiv geprägter Name, weil damit in der Zeit zwischen Altem und Neuem Testament in der apokalyptisch-endzeitlich orientierten Literatur die Hoffnung verbunden wurde, dass Gott am Ende der Geschichte seine Auserwählten als sein Aufgebot aus Israel und den Völkern zusammenführen wird. ... Diese Gemeinschaft der Zusammengerufenen darf sich als die Gefolgschaft Gottes in der letzten geschichtlichen Stunde verstehen, in der Stunde seines Kommens. Sie sollen ihm einmal entgegenziehen und ihn dann begleiten, wenn er gleich einem königlichen Herrscher in die Stadt einzieht, um seine Herrschaft der Gerechtigkeit, der Liebe und des Friedens durchzusetzen4. Dieses „kleine Häuflein“ in Jerusalem – das die Urgemeinde anfangs darstellte – und die bis an das Ende der damaligen Welt wachsende Ekklesia Gottes wussten sich von Gott in Jesus Christus zu einem solchen Vorrecht der Gottesgemeinschaft und des Mitregierens mit Gott berufen. Was ist nun mit der Beschreibung der Kirche Jesu Christi als „Leib“ und als „Bau“ zentral und vorrangig gemeint5? Es sind drei Wesensmerkmale der „Wachsenden Kirche“ im Epheserbrief, die wir uns vor allem vergegenwärtigen wollen.

Die Hauptsache

Es ist eine Besonderheit der neutestamentlichen Briefe und speziell des Epheserbriefes, dass sie den Kirchenbegriff ganz zentral mit der Person Jesu Christi als „Herrn“ verbinden – als Kyrios der Welt und der Geschichte, aber vor allem auch als Kyrios seiner Kirche und der einzelnen Gemeinden. Die Ekklesia Gottes – also die verheißene endzeitliche Heilsgemeinde und Versammlung Gottes – besteht in der Versammlung derer, die Jesus Christus als Herrn erkennen, anerkennen und bekennen. Die Kirche Gottes6 ist die Kirche Jesu Christi (Röm 16,16)! So sehr der paulinische Kirchenbegriff durchaus trinitarisch ausgewogen entfaltet wird – im Zusammenhang der Kirche wird sowohl vom Vater als auch vom Sohn als auch vom Heiligen Geist gesprochen7 –, so sehr fällt gerade im Epheserbrief die Hervorhebung Jesu Christi als des Hauptes der Kirche auf: Gott hat Christus gesetzt zum Haupt der Gemeinde über alles, welche da ist sein Leib (Eph 1,22f.). Lasset uns ... wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus (Eph 4,15; vgl. 5,23). Wenn man den Begriff nicht abwertend oder einseitig versteht, kann man durchaus sagen, dass der Epheserbrief ein christozentrisches Kirchenverständnis vertritt. Selbstverständlich geht auch er von der Gestalt der wirksamen Gegenwart Gottes im Geist aus8, jedoch erkennt er offensichtlich die Christusbezogenheit der Kirche in der aktuellen Situation im ganz wörtlichen Sinne als „Hauptsache“. Christus ist der Grundstein des Gotteshauses (Eph 2,20ff.) und er ist das Haupt des Leibes, von dem aus der ganze Leib zusammengefügt ist und ein Glied am anderen hängt (Eph 4,16).

Jetzt erst recht

In der Krise und Anfechtung der Gemeinde, an die sich der Epheserbrief wendet, wird die angemessene Reaktion und Antwort nicht etwa in einer Zurücknahme des Christusbekenntnisses und in einer Anpassung an die vorherrschenden Meinungen gesehen, sondern gerade umgekehrt in einer Konzentration auf das Wesentliche und in einer Besinnung auf die „Hauptsache“. Während wir heute oft versucht sein mögen, in großen Irritationen und Notsituationen des Glaubens die Anstöße zu beseitigen und im Interesse einer wachsenden Kirche das Bekenntnis auf das leicht Vermittelbare zu reduzieren, antworten die neutestamentlichen Verfasser nicht mit einer dogmatischen Abflachung und Anpassung, sondern im Gegenteil mit einer wesentlichen Vertiefung und existenziellen Anwendung: Je tiefer die Not ist, unter der die Gemeinde leidet, desto höher ist die Christologie und umso ausdrücklicher wird das Christusbekenntnis entfaltet. ... Ist denn einem Trostlosen geholfen, wenn wir ihm auch noch die Hoffnung nehmen? Ist einem Verfolgten und Verlassenen damit gedient, dass wir ihm auch noch die Realität des Lebens und der Liebe kleinreden? Kennen wir nicht aus Seelsorge und Beratung die tiefe Wahrheit, dass es nicht genügt, in Empathie und Rücksicht die Klage der Klagenden zu verstärken, ihre Ausweglosigkeit zu bestätigen und in das allgemeine und unverbindliche Lamentieren über Gott und die Welt einzustimmen? Angesichts der schwerwiegenden neuzeitlichen Herausforderungen könnten wir uns mit der Naivität und Sorglosigkeit der frühen Gemeinden zu entschuldigen suchen. In Wahrheit aber litten die frühen Christen in ihrer Minderheiten- und Verfolgungssituation unter Verhältnissen, von denen wir – Gott sei Dank! – heute noch Welten entfernt sind. ... Die neutestamentlichen Briefe sind nicht etwa in einer heilen und romantischen Gemeindesituation entstanden, sondern sie sind im Gegenteil den tiefen Erschütterungen, Auseinandersetzungen und Leiderfahrungen der frühen Christen verpflichtet. Auch sie zweifelten schon angesichts ihrer Wirklichkeitserfahrung an der Realität der Verheißung und an dem Wahrheitsanspruch ihres Bekenntnisses. Sie drohten in kleine Gruppierungen auseinander zu brechen und litten unter den andauernden Konfrontationen um ihres Glaubens willen (vgl. Eph 6,10ff.). So war also schon damals das hohe Christusbekenntnis keineswegs allgemein anerkannt und unangefochten, aber es wurde durch Vergegenwärtigung des Evangeliums und gegenseitige Aufmunterung immer wieder hoffnungsvoll zugesprochen und erinnert. ...

 

 

Das Loch in der Mitte

Was ist eigentlich Wesentliches ausgesagt mit dieser Zentrierung auf die Person Jesus Christus? Wir haben neuzeitlich tatsächlich das Problem der fehlenden Mitte, der mangelnden Orientierung und diffusen Zielvorgabe. ...Wir können es auch noch nüchterner formulieren: Unser neuzeitliches Problem ist die Fixierung auf die Phänomene, die Reduzierung auf das unmittelbar Wahrnehmbare und das Diktat der Wirklichkeit. Die frühe Kirche aber hat sich bewusst als in einer Spannung lebend wahrgenommen und wusste mit existenziellen Widersprüchen umzugehen – nämlich mit dem eklatanten Widerspruch von (schon) erfahrener Wirklichkeit und (bisher erst) geglaubter Realität. ... Es gilt – und zwar gerade angesichts unseres neuzeitlichen Individualismus und Pluralismus – wieder neu nach dem zu fragen, was uns in unseren Kirchen verbindet, was unser gemeinsamer Zielpunkt sein kann, auch entgegen vergangener und gegenwärtiger Wirklichkeitserfahrung. Denn ohne das Programmatische der geglaubten Realität, die sich nicht auf die gegenwärtige Erfahrung und die unmittelbare Wahrnehmung reduzieren lässt, kann ein Organismus nicht koordiniert wachsen und ein Gebäude nicht stabil aufgebaut werden. Nun könnte man fürchten, es handle sich bei dem bisher Ausgeführten um eine rein formale Bestimmung zur Förderung der Gemeindeentwicklung. „Christus“ würde dann als formale Mitte und Orientierung zum Zweck einer zielgerichteten Entwicklung der Kirche bestimmt. Jedoch ist gerade aus dem Epheserbrief – entgegen allem Misstrauen hinsichtlich einer christozentrischen Theologie – zu entnehmen, dass Christus nicht als formale Chiffre für die Einheit, die Autorität oder gar die Hierarchie der Kirche missbraucht werden darf. Die Autorität und die Herrschaft Christi werden vielmehr mit der Offenbarung der Liebe Gottes im Christusgeschehen begründet und von ihr her entfaltet9. Worin zeigt sich diese, alle bisherige Erkenntnis übertreffende und erfüllende (Eph 3,19) Liebe Gottes in Christus? In der bis zur Selbsthingabe bereiten Zuwendung Christi erweist sich, was nach dem Evangelium Gottes unter Liebe zu verstehen ist. Können menschliche Formen der Zuwendung durchaus von der Liebenswürdigkeit und dem liebenswerten Verhalten des Gegenübers abhängig sein, gilt diese Liebe dem Geliebten in seiner Vorfindlichkeit voraussetzungslos und in der Widersprüchlichkeit seiner Erscheinung bedingungslos und persönlich. Gott liebt uns nicht, weil wir wertvoll sind, sondern wir erkennen uns als wertvoll, weil Gott uns liebt.

Highlight statt Holzweg

Die Konzentration auf Christus als Grundstein und Haupt der wachsenden Kirche ist aber auch deshalb von großer Bedeutung, weil sie einem Missverständnis wehrt, dem wir in unseren Gemeinden und Kirchen in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend erlegen sind – und dies ganz unabhängig davon, ob wir uns selbst eher als konservativ oder als liberal verstehen. Die einen sprachen davon, dass wir „das Reich Gottes“ zu bauen hätten. Aber wer kann „Gottes Herrschaft“ aufrichten, wenn nicht Gott selbst? Werden wir nicht vielmehr unsererseits als die „Steine“ verstanden10, aus denen Gott seinen lebendigen Tempel aufbaut und die er in seinen göttlich konzipierten und begründeten Bau integriert? Haben wir selbst und von uns aus in eigener und letzter Verantwortung zu bauen oder werden wir nicht vielmehr zu einer Wohnung Gottes miterbaut (Eph 2,22)? Andere wiederum sprachen im Hinblick auf die Kirche als Leib Christi motivierend und aufrüttelnd davon, dass „Christus keine Hände habe außer den unseren ...“. Aber so gut all diese Appelle auch gemeint sein mögen, so spiegeln sie doch oft die völlig illusorische Überschätzung menschlicher Möglichkeiten und die gnadenlose Überforderung des Einzelnen wider. In Anbetracht der Not der Welt und angesichts des Zustands unserer Kirchen haben wir die Menschen, die uns anvertraut sind, mit unseren Predigten, Vorträgen und Vorlesungen in den Gemeinden und Kreisen, in den Akademien und Universitäten nicht selten überfordert. Wir haben es – wie es der Begriff des überfordernden Antreibens von Viehherden so anschaulich ausdrückt – hinsichtlich der Herde Gottes „übertrieben“. Doch wer übertreibt, der hat nicht mehr erreicht als der, der angemessen führt, sondern weniger; denn es bleiben Erschöpfung und Lähmung statt Wachstum, Dynamik und Fortschritt. Nein, Subjekt des Aufbaus und des Wachsens der Kirche sowie des Erwachsenwerdens der Gläubigen sind nicht wir und brauchen wir auch – Gott sei Dank! – nicht selbst zu sein; Subjekt des Aufbaus und des Wachsens ist der gekreuzigte und auferstandene Christus, der durch die Amtsinhaber und die Gemeindeglieder wirkt. Insofern geht es nach dem Epheserbrief auch nicht darum, dass die Glaubenden ihrerseits versuchen, Christus als einen Abwesenden aus eigener Kraft auf dieser Welt zu vertreten, sondern darum, dass sie erkennen, was ihnen durch Gottes Kraft in Christus bereits real und wirksam geschenkt worden ist. Sie sollen wissen, dass Christus selbst in ihnen lebt, wie auch sie bereits an Christi Auferstehungsleben gegenwärtig teilhaben. Im Epheserbrief geht es beim Gemeinde und Glaubenswachstum nicht zuerst um menschliche Aktivitäten, sondern um die Erkenntnis des Wirkens Gottes, das sich im Leben der Glaubenden entfalten will. Vor der menschlichen Verwirklichung von Leben und Liebe steht das Erkennen der überschwänglichen göttlichen Realität und der Realisierung des Lebens und der Liebe im Christusgeschehen. Das Wachsen der Kirche und der einzelnen Gläubigen beginnt mit dem Begreifen der Vieldimensionalität – in Breite, Länge, Höhe und Tiefe – dieser bereits vorgegebenen „Grundlage“ und „Hauptsache“, die sich in der Liebe entfalten. Diese präsentischen Aspekte endzeitlicher Hoffnungserfüllung in Christus weiß kaum eine neutestamentliche Schrift so nachdrücklich hervorzuheben wie der Epheserbrief: ... damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist und wie überschwänglich groß seine Kraft an uns, die wir glauben, weil die Macht seiner Stärke bei uns wirksam wurde, mit der er in Christus gewirkt hat (Eph 1,1820) – ... dass Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne und ihr in der Liebe eingewurzelt und gegründet seid. So könnt ihr mit allen Heiligen begreifen, welches die Breite und die Länge und die Höhe und die Tiefe ist, auch die Liebe Christi erkennen, die alle Erkenntnis übertrifft, damit ihr erfüllt werdet mit der ganzen Gottesfülle. Dem aber, der überschwänglich tun kann über alles hinaus, was wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt, dem sei Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus zu aller Zeit, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen (Eph 3,1721).

Anmerkungen:

  1. 1. Kor 6,4; 12,28; Eph 1,22; 3,10.21; 5,2332
  2. Röm 16,16; 1. Kor 1,1; 4,17; 2. Kor 1,1; Phil 4,15; 1. Thess 1,1
  3. Röm 16,5; 1. Kor 16,19; Kol 4,15; Phlm 2
    3a. Unser deutscher Begriff „Kirche“ für die Ekklesia wie für das Gebäude, in dem sich die christliche Gemeinde versammelt, leitet sich von dem griech. Adjektiv kyriakos – d. h. „dem Herrn gehörig“ – ab. „Kirche“ bedeutet also wörtlich „die dem Herrn gehörige Gemeinde“, „das zum Herrn gehörige Haus“.
  4. vgl.1.Thess 3,13; 4,15ff.
  5. vgl. schon 1. Kor 3,9.16; 12,12ff.; Röm 12,3f.
  6. 1. Kor 1,2; 10,32; 11,16; 15,9; 2. Kor 1,1; 1. Thess 2,14
  7. 1. Kor 12,4ff.; Eph 4,4ff.
  8. Eph 1,13; 2,18.22; 3,16; 4,3f.30; 5,18
  9. Eph 2,4ff.; 3,19; 5,2.25
  10. Eph 2,1922; 1. Petr 2,4f. Aus: Glaube als Beziehung, © SCM Hänssler, Holzgerlingen 2010, S. 113-149, gekürzt

Von

  • Hans-Joachim Eckstein

    Prof. Dr. em., ist evangelischer Th eologe und Neutestamentler. Bis zu seinem Ruhestand 2016 hatte er
    den Lehrstuhl für Neues Testament der Universität Tübingen inne.

    Alle Artikel von Hans-Joachim Eckstein

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