Und wenn wir uns auf den Kopf stellen

Das Neue muss wachsen

Gespannte Blicke:
Wird es gelingen,
wird etwas Neues wachsen?
Jetzt, wo keiner weiß,
was kommt.
Wird die Kraft reichen,
die Mühe, die Mittel?

Vor unseren Augen
stellt sich einer auf den Kopf
für den neuen Weg.
Mit aller Kraft
für die kleine Pflanze.
Schnell geht es nicht,
sagt er,
einfach auch nicht.

Werden wir lernen,
wir Menschen,
oder wird es am Ende nur
weiter so
sein?

Lernt von mir,
sagt der andere,
vom Himmel zur Rettung Gesandte,
nicht Furcht
leite euch,
nicht Eitelkeit,
nicht Verleugnung.

Lernt von mir,
sanft und mutig,
selbst dem Tod
schaut ins Auge
klar und entschlossen.
Das Weizenkorn in die Erde,
wisst ihr noch?

Und wenn wir
von den Zuschauerbänken
aufstünden
und umkehrten
und lernten
und dann
vielleicht zehnfach,
fünfzigfach,
hundertfach
ernteten?

Von

  • Ute Paul

    Pädagogin und pädagogische Leiterin des ­Erfahrungsfeldes „Wege zum Leben“ auf Schloss Reichenberg.

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