Unsere Vision: Ein Ort, für die nächste Generation
Auf unserem Grundstück in Greifswald entsteht ein OJC-Studienhaus für bis zu 18 Studierende, das Glauben, Leben und Denken vereint – ein Raum, in dem lebendige Gemeinschaft wächst und junge Menschen Orientierung sowie ein geistliches Zuhause finden.

Eine Vision mit Wurzeln
Sechzig Jahre nach der Gründung der OJC knüpfen wir an den Auftrag der ersten Stunde an: Jungen Menschen auf Augenhöhe zu begegnen und mit ihnen die Fragen ihrer Zeit zu bewegen. Wir sind überzeugt, dass Gemeinschaft ein Schlüssel für dieHerausforderungen unserer Zeit ist. Von hier aus soll Hoffnung in Universität, Kirche und Gesellschaft ausstrahlen.
Passend zum 60-jährigen OJC-Jubiläum und 30 Jahren OJC in Greifswald starten wir unsere Spendenaktion: Wir suchen 1.000 Freunde, Familien, WGs oder Kreise, die einen „Baustein“ von 1.000 € beitragen! Selbstverständlich ist auch jeder andere Beitrag – ob 50 €, 200 € oder 5.000 € – ein wertvoller Baustein.
Unser Ziel: 1.000.000 € Spenden & Darlehen
Dein Beitrag: Werde einer von 1.000 Hoffnungsträgern für Greifswald!
Finanzierungsplan – Mitbauen & Hoffnung schenken
| Uns anvertraut | Betrag |
|---|---|
| Eigenkapital & Rücklagen ojcos-stiftung | 1.050.000 € |
| Zugesagte Freundesdarlehen | 500.000 € |
| Bank- bzw. KfW-Darlehen | 400.000 € |
| Wir erbitten | |
| Spenden & Zustiftungen | 500.000 € |
| Zinslose Darlehen von OJC-Freunden | 500.000 € |
| Gesamtsumme | 2.950.000 € |
Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt rund 2,95 Millionen Euro. Um den Bau ohne hohe Zinslasten umzusetzen und dauerhaft günstige Mieten für Studierende zu ermöglichen, sind wir auf eure Unterstützung als OJC-Freunde angewiesen.
Die ojcos-stiftung ist Bauherrin und verwaltet die Mittel. Alle Spenden, Zustiftungen und Darlehen gehen daher an die ojcos-stiftung.
Was schon da ist – Eine Hoffnung mit Fundament
Vertrauen & Berufung
Wir bauen im Vertrauen auf Gottes Führung und seine Möglichkeiten. Unser Auftrag steht fest: Jungen Menschen in Jesus Christus Heimat, Freundschaft und Richtung zu geben. Genau das bewegt uns als OJC-Gemeinschaft für Greifswald!
Baugrundstück
Zu unserem Anwesen gehört ein Baugrundstück (Neunmorgenstraße 30), das bislang als Garten genutzt wurde. Jetzt ist der Moment gekommen, diesen Boden freizugeben und Platz für die nächste Generation zu schaffen.
Ausgereifte Planung
- Energieeffizientes Wohnhaus (KfW 55) mit einer Nettonutzfläche von 726 m2
- Raumangebot: Erdgeschoss mit Kapelle/Versammlungsraum und zwei Büros
1.–3. OG mit drei WGs für jeweils sechs Studierende: Einzelzimmer mit 18 m², ein gemeinschaftlicher Wohn- und Essbereich sowie Balkon - Flexibilität: Eine Etage kann perspektivisch in zwei Wohneinheiten geteilt werden
- Architektur: Mit dem erfahrenen Architekten Frank Bräsel (Dipl.-Ing.) aus Greifswald haben wir einen kompetenten Berater an unserer Seite
- Zeitplan: Bauantrag Herbst 2026 ➔ Baubeginn Frühjahr 2027 ➔ Fertigstellung zum 60-jährigen OJC-Jubiläum 2028!
Erfahrenes Team vor Ort
Seit 28 Jahren lebt und wirkt ein OJC-Team mitten in Greifswald mit dem Schwerpunkt Begleitung und Seelsorge. Mit Carolin & Daniel Schneider sowie Daniela & Konstantin Mascher stehen gemeinschaftserfahrene Gefährten bereit, die ihr Herz und ihre Kompetenz in die Begleitung der Studierenden investieren. In unserem Haus der Hoffnung durften bereits viele Studierende mitleben. Diese prägende Erfahrung ist unsere Inspiration und Nährboden für das neue Studienhaus.


Starke Partner & Rückenwind
Die ojcos-stiftung steht als erfahrene Bauherrin und Eigentümerin bereit. Mit einer Darlehenszusage über 500.000 € im Rücken gehen wir die nächsten Schritte mutig voran.
Das sagen andere
Greifswald ist eine sehr lebendige Universitätsstadt, in der auch ich sehr gern leben und arbeiten darf. Doch bezahlbarer Wohnraum für Studierende ist hier bekanntermaßen knapp.
Seit bald drei Jahrzehnten ist die OJC (Offensive Junge Christen) in Greifswald im Bereich Seelsorge und Lebensbegleitung aktiv. Mit Carolin und Daniel Schneider einerseits und Daniela und Konstantin Mascher andererseits bringen vier erfahrene Wegbegleiter ihr Herz und ihre Kompetenz in die Beratung und Betreuung von Studierenden ein. Mit der Vision eines Studienhauses möchten sie nun ein modernes Wohn- und Lebenskonzept umsetzen – ein Zuhause, das Glaube, Leben und Denken vereint.
Hier soll Gemeinschaft wachsen, in der junge Menschen Orientierung, Freundschaft und ein geistliches Zuhause finden, um gestärkt als Zukunftsgestalter Verantwortung in Kirche und Gesellschaft zu übernehmen. Dieses durchaus ambitionierte Ziel möchte ich ausdrücklich unterstützen und hoffe, dass sich viele Unterstützende finden werden.
Gottes Segen für das Projekt!
Tilman Jeremias
Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern der Nordkirche
Wenn Studierende in Greifswald begrüßt werden, heißt es seit langem:
„Man weint zweimal, wenn man einen Studienplatz in Greifswald bekommt: wenn man kommt, und wenn man wieder geht.“
Das ‚erste Weinen‘ ergab sich in den Jahren nach 1989/90, als die Wohnsituation noch viel komplizierter war. Dazu trägt aber auch bei, dass Greifswald von allem so ‚weit weg‘ erscheint. Auch für junge Christinnen und Christen ist es eine große Reise. Der Studienanfang ist an sich schon ein Abenteuer. Plötzlich ist man weit weg von zu Hause, von der Familie und von der Gemeinde. Für gar nicht so wenige bedeutet das eine Herausforderung, wenn nicht Krise. Allein auf sich gestellt, mit so viel Neuem.
Was bedeutet es jetzt zu glauben und in der Nachfolge Jesu zu leben – sich also zu verändern und doch auf der Spur Jesu zu bleiben? Als Hochschullehrer habe ich mir immer gewünscht, es gäbe – neben den (Studierenden-) Gemeinden vor Ort – mehr christliche Wohn-, Lebens- und Glaubensgemeinschaften, die Gemeinschaft und Begleitung im Studium anbieten und unsere akademische Lehre ergänzen – ja, das Nötige beitragen, dass Umbruch und Neuorientierung gelingen und den Glauben vertiefen lassen. Übergang und Vertiefung – statt Abbruch und Verlust! Dann wird das zweite Weinen beim Abschied aus Greifswald dankbar gestimmt sein: Weil diese Lebensstation half, vieles Neue zu lernen und in einer tragenden Gemeinschaft den Glauben neu zu ergreifen. Darum freue ich mich von Herzen über das OJC-Bau-Projekt in Greifswald und hoffe auf viel Unterstützung!
Gott segne dieses Projekt, die, die es beginnen – und die, die eines Tages davon profitieren.
Prof. Dr. Michael Herbst (Bamberg, von 1996 bis 2021 Prof. für Praktische Theologie in Greifswald)
Die OJC baut in Greifswald ein evangelisches Studienhaus – ein Vorhaben, das ich uneingeschränkt unterstütze. Während meiner eigenen Studienzeit profitierte icha ußerordentlich vom Wohnen in solchen Häusern. Deswegen habe ich mich später in Leipzig dazu bereit erklärt, fast 15 Jahre lang den Vorsitz im Trägerkreis des dortigen Ev. Studienhauses (mit 105 Plätzen) zu übernehmen.
Nach meiner Erfahrung machen vor allem drei Dinge das Leben in einem Studienhaus wertvoll: das gemeinsame Leben, die gemeinsam gelebte Spiritualität und das gemeinsame Lernen. Im Zentrum des gemeinsamen Lebens steht das Gespräch. Gerade für angehende Theologinnen und Theologen – aber auch für Studierende anderer Fächer – ist es notwendig, das in Vorlesungen, Seminaren oder durch das Bücherstudium Gelernte im Gespräch zu verarbeiten. Dabei ist ein Studienhaus der Ort, an dem der Austausch auch mit solchenKommilitonen gepflegt werden kann, die aus anderen Nationen und kulturellen bzw. religiösen Traditionen kommen. Und das Schöne daran: die Kommilitonen sprechen alle Deutsch – was zumindest für uns Deutsche das Gespräch ungemein erleichtert!
Dietrich Bonhoeffer erlebte die erfüllteste Zeit seines Lebens in der Studiengemeinschaft eines Predigerseminars der Bekennenden Kirche in Pommern. Als eine Art Rechenschaftsbericht schrieb der als ein evangelisches Exerzitium das „Gemeinsame Leben“ – bis heute sein Buch mit den weltweit höchsten Auflagen. Studienhäuser haben auch dieAufgabe, durch das Angebot spiritueller Angebote den Studierenden zu helfen, ihre Spiritualität zu erproben, zu reflektieren und zu gestalten. Das kann z. B. durch regelmäßige Andachten und Abendmahlsfeiern, aber auch durch die Möglichkeit geistlicher Begleitung geschehen.
Schließlich bieten Studienhäuser ihren Bewohnern besonders gute Lernbedingungen. Dazu gehören unterschiedliche Formen der Studienberatung: professionelle durch die Verantwortlichen, eher beiläufige durch Studierende höherer Semester. GeradeStudienanfänger sind oft überfordert, sich ohne Studienbegleitung im Studium zurecht zu finden. Außerdem führt das tägliche Zusammensein mit anderen Studierenden zu einer in intellektueller Hinsicht insgesamt anregenden Atmosphäre.
Ich wünsche dem Vorhaben Gottes reichen Segen!
Herzliche Grüße,
Ihr Peter Zimmerling
Baustelle der Hoffnung – Eine Chronologie
2002
Erwerb des Grundstückes mit der Perspektive die bestehende Baulücke mit einem Gebäude zu schließen.
Bis 2022
Mitleben von Studierenden im Haus der Hoffnung.
Seit 2023
Konkrete Überlegungen der OJC ein Studienhaus zu bauen. Beauftragung einer Machbarkeitsstudie.
06. Mai 2026
Die Vision „OJC-Studienhaus“ wird zum ersten Mal öffentlich am OJC-Jahresfest vorgestellt.
08. Mai 2026
Architekt Frank Bräsel (Greifswald) wird mit der Grundlagenermittlung und Vorplanung beauftragt.
30. September 2026
Bauantrag wird bei der Bauaufsichtsbehörde der Universitäts- und Hansestadt Greifswald eingereicht.
Frühjahr 2027
Voraussichtlicher Baubeginn.
Warum wir bauen? – Eine Antwort auf die Not der Zeit
Greifswald ist eine junge, hochdynamische Universitätsstadt. Rund 10.000 Studierende prägen das Leben zwischen Bodden und Wissenschaft. Doch die Realität für viele junge Erwachsene ist ernüchternd: Bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware, und neue Wohnheime setzen meist auf Einzelapartments – maximale Privatsphäre, aber eben auch soziale Isolation. Inzwischen berichtet jeder dritte Studierende von Einsamkeitserfahrungen während des Studiums.
Erfahre mehr im Salzkorn-Artikel
Was bewegt uns dazu, ein neues Studienhaus zu bauen? Im Salzkorn haben wir einen ausführlichen Artikel über die Motivation und Hintergründe des Projekts verfasst.
Jetzt Hoffnungsträger werden … und konkret helfen
Bankverbindung
Evangelische Bank eG
Empfänger: ojcos-Stiftung
IBAN: DE78 5206 0410 0004 0047 01
BIC: GENODEF1EK1
Verwendungszweck: Studienhaus
Bei der Überweisung kannst du und falls vorhanden deine Freundes-Nr. angeben.
Für eine Zuwendungsbescheinigung brauchen wir deinen Namen und vollständige Adresse.
Herzlichen Dank Eure und Ihre Unterstützung und alles Mittragen im Gebet!

Gerlind Ammon-Schad

Daniel Schneider

Konstantin Mascher
Kontakt:
Daniel Schneider
Telefon: 03834 504092
E-Mail greifswald@ojc.de
Darlehens-Anfragen:
Ralf Nölling
Telefon: 06164 9308222
E-Mail noelling@ojc.de






